Die Arbeitsgemeinschaft der Harzer Gipsunternehmen unterstützt auch in diesem Jahr die Mission Stadtwaldrettung in Osterode. Neben personeller Hilfe bei den kommenden Pflanzaktionen stellen die beteiligten Unternehmen 12.500 Euro für den Stadtwald zur Verfügung.
Der Arbeitsgemeinschaft gehören CASEA, Saint-Gobain Formula, Saint-Gobain Rigips, Rump & Salzmann sowie VG-ORTH an. Die Unternehmen beteiligen sich nach Angaben der Stadt bereits im vierten Jahr an der Aktion zum Erhalt und zur Entwicklung des Osteroder Stadtwaldes.
Carsten Ketteler, Geschäftsführer von VG-ORTH, übergab die Spende im Namen der Arbeitsgemeinschaft an Bürgermeister Jens Augat. Mit dem nahenden Herbst laufen zugleich die Vorbereitungen für die nächsten Pflanzaktionen.
Einblicke in die Gipsproduktion
Die Spendenübergabe verbanden Bürgermeister Jens Augat, Stadtförsterin Rebecca Rathmann und Uwe Breyer von der Servicestelle Wirtschaft mit einer Besichtigung des VG-ORTH-Werks am Rand der Osteroder Ortschaft Katzenstein.
Werkleiter Andreas Feist stellte dabei die Produktionsabläufe vom Brechen des Rohstoffs im Steinbruch bis zum verpackten Endprodukt vor. Rund 60 Beschäftigte stellen am Standort Produkte aus Naturgips für unterschiedliche Einsatzbereiche her.
Das Spektrum reicht von Spachtelprodukten und Grundstoffen für die Lebensmittelindustrie bis zu Spezialgipsen für medizinische Anwendungen. Zunehmend werden die Produkte auch in der Landwirtschaft eingesetzt und nach Angaben des Unternehmens auf internationalen Märkten vertrieben.
Unternehmen betonen regionale Wertschöpfung
VG-ORTH-Geschäftsführer Ketteler verwies bei dem Besuch auf die Bedeutung regionaler Wertschöpfungsketten. Die Beschäftigten des Unternehmens kämen aus der Region, auch bei der Zusammenarbeit mit Partnern liege der Schwerpunkt auf dem näheren Umfeld.
Neben einer langfristig ausgerichteten Produktion spiele für die Gipsunternehmen auch die Renaturierung stillgelegter Steinbrüche eine Rolle.
Bürgermeister Jens Augat dankte den beteiligten Unternehmen für ihre wiederholte Unterstützung. Das Engagement für die Mission Stadtwaldrettung wertete er als Zeichen regionaler Verantwortung.





























