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Michaelstei­ner Baroc­ca­ner spie­len Alte Musik aus Dres­den

Vom Gesang zum Klang

Das Jugend­ba­rock­or­ches­ter Michaelstei­ner Baroc­ca­ner prä­sen­tiert am Mon­tag, 6. Juli, um 11 Uhr ein Pro­gramm mit Wer­ken Dresd­ner Kom­po­nis­ten. Unter dem Titel Ael­bia­ni­sche Musen­lust rückt das Kon­zert die musi­ka­li­schen Blü­te­zei­ten Dres­dens in den Mit­tel­punkt.

Mit der Ein­füh­rung der Refor­ma­ti­on im Jahr 1539 wur­de in Dres­den ein wich­ti­ger Grund­stein für eine inten­si­ve Kunst- und Musik­pfle­ge gelegt. Beson­ders unter den säch­si­schen Kur­fürs­ten und pol­ni­schen Köni­gen Fried­rich August I. und Fried­rich August II. ent­wi­ckel­te sich das höfi­sche Musik­le­ben zu gro­ßer Strahl­kraft.

Die Dresd­ner Hof­ka­pel­le galt damals als eines der leis­tungs­stärks­ten Ensem­bles Euro­pas. Zahl­rei­che bedeu­ten­de Musi­ker und Kom­po­nis­ten wirk­ten im Dresd­ner Elb­flo­renz, dar­un­ter Hein­rich Schütz, Jan Dis­mas Zel­enka, Johann David Hei­ni­chen und Johann Adolph Has­se.

Die Michaelstei­ner Baroc­ca­ner span­nen mit ihrem Pro­gramm einen Bogen vom 16. Jahr­hun­dert bis weit in das 18. Jahr­hun­dert. Der Ein­tritt ist frei.

Foto: Kul­tur­stif­tung Sach­sen-Anhalt

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