Die kommunale Wärmeplanung der Stadt Herzberg am Harz stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung. Mehr als 60 Bürgerinnen und Bürger kamen zu einer Informationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Scharzfeld, um sich über den aktuellen Stand der Planungen und mögliche Entwicklungen der zukünftigen Wärmeversorgung zu informieren.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung erster Ergebnisse der laufenden Planung. Eine Arbeitsgemeinschaft aus AR Climate Positive und Planwerk Stadtentwicklung erläuterte die bisherigen Arbeitsschritte und präsentierte Einschätzungen zu möglichen Potenzialen für die Wärmeversorgung in der Stadt.
Mögliche Versorgungswege für verschiedene Stadtbereiche
Nach den bisherigen Analysen könnten unterschiedliche Lösungen für verschiedene Bereiche der Stadt infrage kommen. In dezentralen Versorgungsgebieten wird vor allem der Einsatz von Wärmepumpen empfohlen. Gleichzeitig besteht im Stadtkern die Möglichkeit, industrielle Abwärme zu nutzen und damit ein Wärmenetz aufzubauen.
Als nächster Schritt könnte hierfür eine Machbarkeitsstudie folgen. Die Präsentation der Veranstaltung steht auf der Internetseite der Stadt Herzberg am Harz zur Verfügung.
Diskussion zu Optionen für Hauseigentümer
Begleitet wurde die Veranstaltung von Infoständen der Energieagentur Region Göttingen sowie der Energieberatung der Verbraucherzentrale. In einer Podiumsdiskussion mit Vertretern der Harz Energie und der Stadtverwaltung wurden zahlreiche Fragen aus dem Publikum aufgegriffen.
Dabei ging es vor allem um die Perspektiven für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer: Welche Heizlösungen künftig sinnvoll sein könnten, welche Schritte sich bereits vorbereiten lassen und welche Fördermöglichkeiten genutzt werden können.
Weitere Informationsangebote geplant
Auch künftig will die Stadt gemeinsam mit ihren Partnern über Energiethemen informieren. Bereits im November 2025 hatte eine Veranstaltung im Bürgerhaus Pöhlde das Thema Heizung behandelt. Als nächstes könnte die Gebäudesanierung in den Fokus einer weiteren öffentlichen Informationsveranstaltung rücken.



























