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Lite­ra­ri­scher Abend im Klos­ter Ilsen­burg erin­nert an Goe­thes Harz­rei­se

Fast 250 Jah­re nach der ers­ten Harz­rei­se von Johann Wolf­gang von Goe­the steht der berühm­te Dich­ter im Mit­tel­punkt einer lite­ra­ri­schen Ver­an­stal­tung im Klos­ter Ilsen­burg. Am Don­ners­tag, 26. März 2026, fin­det dort um 18 Uhr ein Gesprächs­abend rund um Goe­thes Rei­se durch den Harz statt.

Goe­thes Rei­se durch den Harz

Im Novem­ber 1777 brach Goe­the, damals bereits als Autor unter ande­rem des „Götz von Ber­li­chin­gen“ und des Romans „Die Lei­den des jun­gen Wert­hers“ bekannt sowie als Minis­ter am Hof von Her­zog Karl August von Sach­sen-Wei­mar tätig, zu sei­ner ers­ten Harz­rei­se auf. Inko­gni­to ver­ließ er Wei­mar und führ­te sei­ne Rou­te über Nord­hau­sen, Ilfeld und Elb­in­ge­ro­de nach Wer­ni­ge­ro­de.

Dort traf er den Theo­lo­gen und Phi­lo­so­phen Fried­rich Vic­tor Lebe­recht Ples­sing, bevor er sei­ne Rei­se über Gos­lar nach Claus­thal fort­setz­te. Höhe­punkt der Rei­se war der Auf­stieg auf den Bro­cken am 3. Dezem­ber 1777. Die Ein­drü­cke die­ser Rei­se ver­ar­bei­te­te Goe­the spä­ter im Gedicht „Harz­rei­se im Win­ter“.

Gespräch über den Roman Win­ter­strö­me

Der Schrift­stel­ler Bernd Wolff hat die­se his­to­ri­sche Rei­se in sei­nem Roman „Win­ter­strö­me“ lite­ra­risch nach­ge­zeich­net. Bei der Ver­an­stal­tung im Klos­ter Ilsen­burg spricht er gemein­sam mit Astrid Bach­mann über das Buch und des­sen Ent­ste­hung.

Das Gespräch fin­det in gemüt­li­cher Atmo­sphä­re im Gar­ten­saal des Klos­ters statt und ist als offe­ner Lite­ra­tur­abend kon­zi­piert. Inter­es­sier­te sind herz­lich ein­ge­la­den, an der Ver­an­stal­tung teil­zu­neh­men.

Ein­tritt frei

Der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung ist frei. Am Aus­gang wird um eine Spen­de gebe­ten.

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