Mit dem sogenannten Halberstädter Ring hat das Harztheater eines der ambitioniertesten Projekte seiner Musiktheatersparte auf den Weg gebracht. Obwohl bislang erst zwei Teile von Richard Wagners monumentalem Zyklus realisiert sind, gilt das Vorhaben bereits als großer Erfolg.
Besonders die Inszenierung von Die Walküre sorgte für überregionale Aufmerksamkeit. Die Regiearbeit von Marco Misgaiski wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den zehn besten Operninszenierungen gewählt. Fachmedien lobten zudem die klare, sinnliche Bildsprache, die hohe musikalische Qualität sowie die Leistungen des Solistenensembles.
Nur noch ein einziges Mal ist die Oper im Theater Halberstadt zu erleben. Die letzte Vorstellung findet am Sonntag, 15. Februar 2026, um 15 Uhr statt. Für diese Aufführung sind nur noch wenige Restkarten erhältlich.
Ausblick auf den dritten Teil des Rings
Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits nach vorn. Mit Siegfried folgt im November der dritte Teil von Wagners Ring des Nibelungen. Die Premiere ist für den 7. November 2026 angesetzt. Auch hier liegt die musikalische Leitung bei Generalmusikdirektor Johannes Rieger, die Regie übernimmt erneut Marco Misgaiski. Der Vorverkauf für die Premiere hat bereits begonnen.
Stückeinführung vor der Vorstellung
Vor der letzten Aufführung von Die Walküre wird um 14.15 Uhr eine Einführung in das Werk angeboten. Treffpunkt ist die Theaterkasse, Veranstaltungsort die Kammerbühne. Wagner-Expertin Silke Nuss gibt dabei eine inhaltliche und einordnende Einführung in die Inszenierung im Kontext des Gesamtwerks.
Karten sind an den Vorverkaufskassen des Harztheaters, telefonisch sowie online erhältlich.
Foto: Ray Behringer




























