Der Autor, Slam Poet und Moderator Aron Boks stellt am Donnerstag, 25. Juni 2026, im Gleimhaus Halberstadt sein jüngstes Buch Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt vor. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
In dem Buch folgt Boks den Spuren seiner Großeltern. Mit ihrer kleinen Firma Bültemann Leuchtenbau & Dekorationsglas prägten sie auf eigene Weise Lichtgeschichte in der DDR. Für den 1997 in Wernigerode geborenen Autor ist die Beschäftigung mit dieser Familiengeschichte zugleich ein Zugang zur deutsch-deutschen Vergangenheit und ihrer Bedeutung für die Gegenwart.
Autor mit Blick auf ostdeutsche Geschichte
Aron Boks lebt in Berlin-Charlottenburg und arbeitet als Autor, Slam Poet und Moderator. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er unter anderem für die taz und die Kolumne Stimme meiner Generation.
Bereits 2023 erschien sein Buch Nackt in die DDR. Darin setzte er sich mit den Lebensspuren seines Urgroßonkels Willi Sitte auseinander, der als Künstler und Funktionär bekannt wurde. Boks selbst hat die DDR nicht erlebt, beschäftigt sich aber in seiner Arbeit intensiv mit ihrer Geschichte und ihren Nachwirkungen.
Auftakt für Projekt in Halberstadt
Die Lesung bildet zugleich den Auftakt für ein gemeinsames Projekt in Halberstadt. Boks realisiert im Sommer zusammen mit dem Rauhen Haus und dem Gleimhaus ein Vorhaben des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-Anhalt. Es trägt den Titel Das ist unser Haus! und gehört zum Programm Kultur macht stark.
Neben seiner schriftstellerischen Arbeit moderiert Boks Literatur- und Gesprächsveranstaltungen, in denen Nachwendekinder aus Ost- und Westdeutschland über Geschichte, Herkunft und Gegenwart ins Gespräch kommen.
Foto: Andreas Schmidt
Quelle: Pressemitteilung des Gleimhauses Halberstadt.































