Lesung im Gleim­haus erzählt ein Jahr­hun­dert deut­scher Geschich­te

Die Schrift­stel­le­rin Annett Grösch­ner stellt am Mitt­woch, 12. August 2026, um 19.30 Uhr ihr neu­es Buch Schwe­ben­de Las­ten im Gleim­haus vor. Die Lesung fin­det im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he Geist und Muse bei Gleim statt.

Der Roman erzählt das Leben der Mag­de­bur­ger Arbei­te­rin Han­na Krau­se und zeich­net zugleich ein Bild der deut­schen Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts. Die Haupt­fi­gur erlebt Revo­lu­tio­nen, Dik­ta­tu­ren, Welt­krie­ge und gesell­schaft­li­che Umbrü­che. Sie arbei­tet zunächst als Blu­men­bin­de­rin und spä­ter in einem Schwer­ma­schi­nen­bau­be­trieb, grün­det eine Fami­lie und zieht sechs Kin­der groß.

Annett Grösch­ner wur­de 1964 in Mag­de­burg gebo­ren und lebt seit 1983 als Schrift­stel­le­rin in Ber­lin. Im Jahr 2021 erhielt sie den Klop­stock-Preis für neue Lite­ra­tur. Schwe­ben­de Las­ten wur­de mit dem Evan­ge­li­schen Buch­preis und dem Preis der Lite­rat­Tour Nord aus­ge­zeich­net und war für den Deut­schen Buch­preis nomi­niert.

Die Bücher der Autorin kön­nen wäh­rend der Ver­an­stal­tung erwor­ben wer­den. Der Ein­tritt ist frei, eine Reser­vie­rung wird emp­foh­len.

Foto: Susan­ne Schley­er

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