Im Museum Lyonel Feininger in Quedlinburg steht am 25. April 2026 eine Lesung über Galka E. Scheyer und die Künstler der Blauen Vier auf dem Programm. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und ist Teil des Quedlinburger Bücherfrühlings.
Im Mittelpunkt stehen 112 ausgewählte Briefe aus den Jahren 1924 bis 1945. Sie dokumentieren den Austausch zwischen Galka E. Scheyer und den Künstlern Lyonel Feininger, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky und Paul Klee. Das Museum widmet dieser Künstlergruppe derzeit eine eigene Ausstellung.
Vermittlerin der Moderne
Scheyer, eine deutsch-amerikanische Sammlerin aus Braunschweig, setzte sich dafür ein, die europäische Moderne vor allem in den Vereinigten Staaten bekannt zu machen. Dabei wirkte sie nicht nur organisatorisch, sondern auch als Netzwerkerin, Vermittlerin und Fürsprecherin. Ihr Engagement trug wesentlich dazu bei, die Blaue Vier international sichtbar zu machen.
Der Zusammenschluss der vier Künstler verfolgte das Ziel, ihre Kunst insbesondere in den USA bekannter zu machen. Die Briefe geben Einblicke in künstlerische Überzeugungen, strategische Überlegungen, Hoffnungen und persönliche Zwischentöne.
Lesung mit Isabel Wünsche
Die Lesung übernimmt Prof. Dr. Isabel Wünsche, Professorin für Kunst und Kunstgeschichte an der Constructor University Bremen. Sie hat den Briefwechsel bearbeitet und herausgegeben und wird die Texte auch erläutern.
Der Eintritt kostet 12 Euro. Anmeldungen und weitere Informationen sind über das Museum Lyonel Feininger möglich.
Foto: Ray Behringer




























