Osterode (red). Am frühen Nachmittag des 29. Januar 2025 kam es im Industriegebiet Lasfelde zu einem Feuerwehreinsatz, nachdem auf dem Betriebsgelände einer Firma ein Leck in einem Gefahrgutbehälter festgestellt worden war.
Ein LKW-Fahrer bemerkte beim Abladen, dass aus einem als Gefahrgut gekennzeichneten Behälter geringe Mengen eines feststoffförmigen Materials austraten. Die Betriebsangehörigen reagierten und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Sofort rückten die Feuerwehren Lasfelde und Osterode am Harz sowie Spezialkräfte der Umweltfeuerwehr, inklusive der Mess- und Spürkomponenten für Gefahrstoffe des Landkreises Göttingen, aus. Eine erste Lagebewertung ergab schnell Entwarnung: Der beschädigte Behälter befand sich auf der geschlossenen Ladefläche des LKW, sodass eine Freisetzung in die Umwelt ausgeschlossen werden konnte. Daher bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Menschen oder die Umwelt. Eine vorsorglich veranlasste Warnung der Bevölkerung konnte daher zeitnah wieder aufgehoben werden. Zudem kam keine Person mit dem Stoff in direkten Kontakt, sodass keine Verletzten zu beklagen waren.
Nachdem die Stoffeigenschaften und Bergungsmöglichkeiten eingehend bewertet worden waren, entfernte die Feuerwehr den leckgeschlagenen Behälter in entsprechender Schutzkleidung und unter Atemschutz von der Ladefläche und verlagerte ihn in eine sichere Umverpackung.
Nach der Reinigung der Gerätschaften und des Einsatzpersonals konnte der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden beendet werden.
Neben der Polizei Osterode waren die Feuerwehren Lasfelde, Osterode am Harz, der Gefahrgutzug des Landkreises Göttingen sowie der Rettungsdienst mit Leitendem Notarzt, Organisatorischem Leiter Rettungsdienst, einem Rettungswagen und Kräften der Schnelleinsatzgruppe mit insgesamt rund 80 Einsatzkräften vor Ort.
Foto: Feuerwehr Lasfelde