Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus 33 Betrieben der Region trafen sich am 28. Januar 2026 bei der Lebenshilfe Goslar, um sich über die Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung auszutauschen. Im Rahmen eines Unternehmensfrühstücks wurde darüber informiert, wie Inklusion im Arbeitsleben gelingen kann.
Der Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt ist für Menschen mit Beeinträchtigung nach wie vor mit Hürden verbunden. Fehlende Berührungspunkte und unzureichende Informationen auf Seiten der Arbeitgeber führen häufig dazu, dass Unternehmen statt inklusiver Beschäftigung lieber die gesetzlich vorgesehene Ausgleichsabgabe zahlen. Um dem entgegenzuwirken, veranstaltet die Lebenshilfe Goslar regelmäßig in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG (WiReGo) ein Unternehmensfrühstück.
Bei der Veranstaltung präsentierte die Goslarer Arbeitsassistenz verschiedene Unterstützungsangebote für Betriebe. Neben praxisnahen Informationen und Best-Practice-Beispielen aus der Region konnten die Teilnehmenden auch die Werkstatt der Lebenshilfe besichtigen.
Sven Dickfeld, Geschäftsführer der Lebenshilfe Goslar, zeigte sich erfreut über das große Interesse: „Ursprünglich waren 40 Plätze geplant – aufgrund der hohen Nachfrage haben wir aufgestockt. Unternehmen profitieren gerade in Zeiten des Fachkräftemangels von inklusiver Beschäftigung.“
Auch Landrat Dr. Alexander Saipa betonte die Bedeutung beruflicher Inklusion und verwies auf die Vorbildrolle der Kreisverwaltung. Vielfalt und Barrierefreiheit seien zentrale Elemente der Personalpolitik.
Laut WiReGo-Geschäftsführer Dr. Jörg Aßmann eröffnet die Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung neue Perspektiven für Betriebe und trägt zur Lösung des Arbeitskräftemangels bei.
Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme beim nächsten Unternehmensfrühstück haben, können sich bereits vormerken lassen.
Foto: Lebenshilfe Goslar




























