Der Verein der Lebenshilfe Goslar lädt am Montag, 21. September 2026, um 18 Uhr zu einem inklusiven Kinoabend ins Cineplex Goslar ein. Gezeigt wird die Tragikomödie „Ganzer halber Bruder“ mit Christoph Maria Herbst und Nico Randel. Der Eintritt ist frei.
Mit der Veranstaltung möchte der Verein Begegnungen ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe fördern. Vorstandsvorsitzende Ingrid Koch betont, dass gemeinsames Lachen, Mitfiebern und Zeitverbringen gelebte Inklusion bedeute.
Der Verein übernimmt die Eintrittskosten. Durch eine Förderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen, Kreisverband Goslar-Seesen, sind zudem eine kleine Portion Popcorn und ein Getränk enthalten. Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit, sich im Foyer über den Film auszutauschen.
Anmeldung bis 17. September erforderlich
Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum 17. September unter veranstaltung@lebenshilfe-goslar.de verbindlich anmelden. Dabei soll die Anzahl der teilnehmenden Personen angegeben werden.
Der Film „Ganzer halber Bruder“ erzählt von Thomas, einem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Immobilienbetrüger. Nach dem Tod seiner ihm unbekannten Mutter erbt er ein Haus, in dem allerdings sein Halbbruder Roland mit lebenslangem Wohnrecht lebt. Roland hat Trisomie 21 und lässt sich von Thomas’ Versuchen, ihn aus dem Haus zu drängen, nicht einschüchtern. Im Laufe der Geschichte verändert sich das Verhältnis der beiden Brüder.
Verein engagiert sich seit 1962 für Inklusion
Der Verein der Lebenshilfe Goslar wurde 1962 aus einer Elterninitiative gegründet. Er setzt sich für Menschen mit Beeinträchtigung und deren Angehörige ein und verfolgt das Ziel, gesellschaftliche und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
Der Verein war unter anderem an der Entstehung von Wohneinrichtungen, Werkstattangeboten, Tagesförder- und Tagesbildungsstätten, Schulbegleitung, Autismusambulanz und Familienentlastendem Dienst beteiligt. Darüber hinaus bietet ein Beratungsteam Unterstützung bei Fragen rund um Beeinträchtigung und Inklusion.
Foto: © 2025 Neue Schönhauser Filmproduktion / Wild Bunch Germany





























