Der Landkreis Goslar hat gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Goslar (WiReGo) auf einer internationalen Messe in den Niederlanden für die Region als Arbeits- und Lebensort geworben. Auf der sogenannten „emigratiebeurs“ in Utrecht informierten sich am 21. und 22. März rund 17.000 Menschen über Perspektiven im Ausland.
Bereits zum sechsten Mal nutzten die Verantwortlichen die Plattform, um potenzielle Zuwanderer anzusprechen. In diesem Jahr wurde der Landkreis durch Katrin Streich vertreten, die gemeinsam mit der Region Nordhessen einen Stand betrieb. Beide Regionen waren die einzigen deutschen Vertreter auf der Messe und profitierten von einem gut sichtbaren Standort direkt am Eingang.
Großes Interesse an Arbeits- und Lebensperspektiven
Im Verlauf der Messe ergaben sich zahlreiche Gespräche mit Interessierten aus den Niederlanden. Viele Besucher erkundigten sich gezielt nach beruflichen Möglichkeiten oder der Übernahme von Betrieben in der Region. Ergänzend wurde eine anschließende Beratung zu Fördermitteln und Finanzierungsmöglichkeiten angeboten, was auf positive Resonanz stieß.
Die Kombination aus persönlicher Ansprache und konkreten Unterstützungsangeboten erwies sich als wirkungsvoll. Besonders hilfreich war dabei die sprachliche Kompetenz vor Ort, die eine direkte Kommunikation mit den Interessierten ermöglichte.
Standortmarketing als langfristige Strategie
Die Verantwortlichen sehen in der Teilnahme an der Auswanderermesse eine wichtige Maßnahme, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und Unternehmensnachfolgen zu sichern. Der Harz gilt insbesondere für niederländische Interessenten als attraktive Region.
Zugleich fügt sich die Messepräsenz in eine umfassendere Marketingstrategie ein, mit der gezielt neue Einwohner für den Landkreis gewonnen werden sollen.
Foto: WiReGo/Landkreis Goslar




























