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Land­kreis Gos­lar star­tet Pro­jekt zur Kreis­lauf­wirt­schaft

Der Land­kreis Gos­lar treibt den Aus­bau der Kreis­lauf­wirt­schaft in der Regi­on vor­an. Gemein­sam mit der Wirt­schafts­för­de­rung Regi­on Gos­lar und der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Claus­thal ist ein neu­es Pro­jekt gestar­tet, das Unter­neh­men dabei unter­stüt­zen soll, Roh­stof­fe effi­zi­en­ter zu nut­zen, Kos­ten zu sen­ken und gleich­zei­tig das Kli­ma zu schüt­zen. Grund­la­ge ist eine vom Land geför­der­te Mach­bar­keits­stu­die.

Die För­der­be­schei­de wur­den am Diens­tag von der Lan­des­be­auf­trag­ten Dr. Ulri­ke Witt an die Pro­jekt­part­ner über­reicht. Ziel der Stu­die ist es, neue Ansatz­punk­te für eine stär­ke­re Kreis­lauf­wirt­schaft im Land­kreis Gos­lar zu iden­ti­fi­zie­ren und kon­kre­te Hand­lungs­mög­lich­kei­ten für die regio­na­le Wirt­schaft auf­zu­zei­gen.

Zusam­men­ar­beit von Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Ver­wal­tung

Dr. Ulri­ke Witt beton­te bei der Über­ga­be die Signal­wir­kung des Pro­jekts für die Regi­on. Die enge Zusam­men­ar­beit von Ver­wal­tung, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft zei­ge, wie Inno­va­ti­on und Nach­hal­tig­keit mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen. Auch Land­rat Dr. Alex­an­der Sai­pa sieht in der Stu­die eine wich­ti­ge Ent­schei­dungs­grund­la­ge für künf­ti­ge wirt­schafts­för­dern­de Maß­nah­men im Land­kreis.

Sei­tens der Wirt­schafts­för­de­rung Regi­on Gos­lar unter­strich Dr. Dani­el Tomow­ski, dass die Mach­bar­keits­stu­die bestehen­de Initia­ti­ven zur Cir­cu­lar Eco­no­my sinn­voll ergän­ze und neue Syn­er­gien schaf­fen kön­ne.

Ana­ly­se von Stoff­strö­men im Fokus

In den kom­men­den zwölf Mona­ten wer­den Fach­leu­te unter wis­sen­schaft­li­cher Lei­tung von Pro­fes­so­rin Ani Mel­k­on­yan-Gott­schalk von der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Claus­thal die wirt­schaft­li­chen Struk­tu­ren und Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se im Land­kreis Gos­lar unter­su­chen. Ein zen­tra­ler Schwer­punkt liegt auf der Ana­ly­se soge­nann­ter Stoff­strö­me, also der Wege von Mate­ria­li­en und Roh­stof­fen inner­halb und zwi­schen Unter­neh­men – von der Anlie­fe­rung über die Ver­ar­bei­tung bis hin zu Pro­duk­ten und mög­li­chen Abfäl­len.

Auf Basis die­ser Ana­ly­se soll ein Bewer­tungs­mo­dell ent­wi­ckelt wer­den, das kon­kre­te Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten zwi­schen Unter­neh­men sicht­bar macht. Die­ses Modell soll künf­tig auch von der Wirt­schafts­för­de­rung genutzt wer­den, um geeig­ne­te Vor­ha­ben gezielt zu erken­nen und zu unter­stüt­zen. Die Ergeb­nis­se der Stu­die sol­len zudem so auf­be­rei­tet wer­den, dass sie auch für ande­re Regio­nen in Süd­ost­nie­der­sach­sen über­trag­bar sind.

Foto: Land­kreis Gos­lar

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