Mit der Ausstellung Licht und Stille eröffnet der Landkreis Goslar das Kunstjahr 2026. Vom 22. Januar bis zum 12. Februar präsentiert die international anerkannte Künstlerin Marina Lukjanowa eine Auswahl ihrer Werke im Foyer des Kreishauses in der Klubgartenstraße 6. Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Kreishauses zugänglich und richtet sich an Kunstinteressierte aus der Region und darüber hinaus.
Die offizielle Eröffnung findet am Donnerstag, 22. Januar, um 18 Uhr im Rahmen einer Vernissage statt. Alle Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Einblick in ein vielschichtiges Werk
Gezeigt werden Landschaftsdarstellungen, Porträts in Öl und Aquarell sowie grafische Arbeiten. Die Bandbreite der Techniken verdeutlicht die künstlerische Vielseitigkeit Lukjanowas. Ihre Werke zeichnen sich durch ein sensibles Spiel mit Licht, Farbe und Form aus. Der Titel Licht und Stille verweist auf die ruhige, oft meditative Atmosphäre, die viele ihrer Arbeiten ausstrahlen.
Marina Lukjanowa wurde in Russland geboren und studierte Kunst und Grafik in St. Petersburg. Seit über 20 Jahren lebt sie in Deutschland, seit 2020 in Goslar. Dort betreibt sie das Artatelier Aves in der Straße An der Gose 32. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit gibt sie dort auch Unterricht für internationale Schülerinnen und Schüler – ein Ausdruck ihres Verständnisses von Kunst als verbindendes Element zwischen Kulturen.
Kunst ohne Sprachbarrieren
Das künstlerische Credo Lukjanowas lautet: „Kunst ist universell.“ Dieser Ansatz zeigt sich nicht nur in der internationalen Ausrichtung ihrer Arbeit, sondern auch in ihrer Motivation, Kunst für alle Menschen zugänglich zu machen. Ihre Werke waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen und wurden mehrfach bei internationalen Kunstwettbewerben ausgezeichnet.
Mit der Ausstellung im Kreishaus setzt der Landkreis Goslar ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und fördert gleichzeitig das kreative Potenzial der Region. Das Zusammenspiel von öffentlichem Raum und zeitgenössischer Kunst ermöglicht neue Zugänge und lädt zur Auseinandersetzung mit dem Werk einer Künstlerin ein, deren Handschrift ebenso individuell wie international geprägt ist.





























