Anzeige

Kul­tur­för­de­rung des Land­krei­ses Gos­lar: 25 Pro­jek­te wer­den mit ins­ge­samt rund 72.600 Euro unter­stützt

Land­kreis Gos­lar (red). Mit ins­ge­samt 72.600 Euro wird der Land­kreis Gos­lar kul­tu­rel­le Pro­jek­te im Rah­men der Kul­tur­för­de­rung unter­stüt­zen – die­sen Beschluss fass­te am Diens­tag­nach­mit­tag der Bei­rat der Kreis­volks­hoch­schu­le Gos­lar (KVHS-Bei­rat), als er unter dem Vor­sitz von Ste­fan Schee­le im Kreis­haus tag­te.

Ange­sichts von 25 För­der­an­trä­gen, ein­ge­reicht von 22 Ver­ei­nen, einer Stif­tung, einer Kir­chen­ge­mein­de und einer gGmbH, wur­de hier ein neu­er Höchst­stand erreicht, berich­te­te Eva Schul­te, Lei­te­rin der Kreis­volks­hoch­schu­le Gos­lar, in der Sit­zung. Erfreu­lich sei zudem, dass sich dies­mal alle Anträ­ge auf Pro­jek­te bezie­hen, die direkt aus dem Land­kreis Gos­lar stam­men bezie­hungs­wei­se auf Ver­an­stal­tun­gen, die im Kreis­ge­biet statt­fin­den wer­den. Ein deut­li­cher Schwer­punkt liegt wei­ter­hin im Bereich der musi­ka­li­schen Pro­jek­te: Zwölf der Anträ­ge haben einen über­wie­gend musi­ka­li­schen Hin­ter­grund, sie­ben bezie­hen sich auf kul­tur­his­to­ri­sche Inhal­te, wei­te­re vier haben einen lite­ra­ri­schen Ansatz, und zwei wid­men sich den dar­stel­len­den Küns­ten.

Alle Pro­jek­te wur­den als för­der­fä­hig ein­ge­stuft, sodass sämt­li­chen För­der­an­trä­gen ent­spro­chen wer­den soll­te – wenn auch nicht immer in bean­trag­ter Höhe, so der Vor­schlag der Ver­wal­tung, dem auch der KVHS-Bei­rat ein­stim­mig folg­te. Denn mit einer bean­trag­ten För­der­sum­me von ins­ge­samt 185.000 Euro wur­de nicht nur ein neu­er Höchst­stand erreicht, son­dern sie über­steigt auch deut­lich die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel, erklär­te Schul­te. Die­se set­zen sich zusam­men aus 52.000 Euro aus der pro­jekt­be­zo­ge­nen För­de­rung sowie wei­te­ren 20.000 Euro aus der insti­tu­tio­nel­len För­de­rung. Da dies­mal kei­ne Anträ­ge für Letz­te­re ein­ge­reicht wur­den und zudem die lau­fen­den För­de­run­gen die­ser Art auf­grund der zeit­li­chen Begren­zung abge­schlos­sen sind, soll die Gesamt­sum­me von rund 72.000 Euro kom­plett den ein­ge­reich­ten Pro­jek­ten zugu­te­kom­men.

Voll­um­fäng­lich unter­stützt wer­den sol­len Pro­jek­te, für die eine För­de­rung von maxi­mal 1.000 Euro bean­tragt wur­de. Dies betrifft die Vor­ha­ben des Hei­mat­mu­se­ums Döh­ren (Kauf eines Farb­dru­ckers, 500 Euro), des För­der­ver­eins St.-Petrus-Kapelle Schu­len­berg (Anschaf­fung eines Bea­mers, 750 Euro), des Kul­tur­ver­eins Lewer Däle („Lese­büh­ne für Erwach­se­ne“ und ein Astrid-Lind­gren-Kon­zert, 950 Euro), der Orts­hei­mat­pfle­ge Ost­ha­rin­gen (Erstel­lung einer Bro­schü­re „Unser Dorf“, 500 Euro) und der Orts­hei­mat­pfle­ge Upen (Erstel­lung einer Chro­nik der Orts­ge­schich­te, 800 Euro).

Um die Mit­tel aus­kömm­lich zu ver­tei­len, sol­len in der aktu­el­len För­der­pe­ri­ode maxi­mal Ein­zel­sum­men in Höhe von 5.000 Euro aus­ge­zahlt wer­den. Die­se erhal­ten die Big Band der TU Claus­thal für ihr Kon­zert „Blau­licht im Haupt- und Ehren­amt“ (ursprüng­lich bean­tragt: 8.000 Euro), die Musi­cal-Pro­duk­ti­on „Bad Girls“ des Ver­eins Büh­nen­Reif Gos­lar (ursprüng­lich bean­tragt: 7.500 Euro), das Kon­zert­pro­jekt „Frei­tags­Kick­Off“ der Kul­tur­in­itia­ti­ve Gos­lar e. V. (ursprüng­lich bean­tragt: 6.000 Euro), die 55. Harz­bur­ger Musik­ta­ge der Gesell­schaft zur För­de­rung der sel­bi­gen (ursprüng­lich bean­tragt: 7.500 Euro), das Pro­jekt „Fami­li­en­kon­zert“ der Gesell­schaft zur För­de­rung des Inter­na­tio­na­len Musik­fes­tes GS-Harz (ursprüng­lich bean­tragt: 5.000 Euro) und die Kam­pa­gne „Stein­way: Der Klang eines Pio­niers“ des Wolfs­hä­ger Stein­way-Ver­eins (ursprüng­lich bean­tragt: 9.000 Euro).

Die größ­ten „Abstri­che“ im Ver­gleich zur bean­trag­ten Sum­me muss das Fes­ti­val „Rock am Becken­rand“ des gleich­na­mi­gen Ver­eins machen: Der Antrag war mit einer För­der­sum­me von 80.000 Euro ein­ge­reicht wor­den. Dies über­steigt nicht nur die grund­sätz­lich fest­ge­leg­te Höchst­gren­ze der pro­jekt­be­zo­ge­nen För­de­rung in Höhe von 8.000 Euro um ein Viel­fa­ches, son­dern auch die ins­ge­samt zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel, so Schul­te. Da laut Antrag neben dem Land­kreis Gos­lar vie­le Co-För­de­rer und wei­te­re Finan­ziers zur Ver­fü­gung ste­hen, wur­de die vor­ge­schla­ge­ne För­der­sum­me schließ­lich auf 3.000 Euro fest­ge­setzt.

Foto: pix­a­bay

Anzeige

Anzeige