Am 26. Februar 2026 steht das Kreishaus in Goslar ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. Zwei aufeinanderfolgende Veranstaltungen bringen Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Akteure zusammen, um Ideen für eine nachhaltige Wirtschaftsweise vorzustellen und weiterzuentwickeln. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenfrei.
Der Vormittag gehört dem Zukunftslabor Circular Economy. Von 9 bis 12.30 Uhr laden das Institute for Software and Systems Engineering (ISSE) und das Center for Digital Technologies (DIGIT) der TU Clausthal zum Jahrestreffen ein. Unter der Leitung von Prof. Andreas Rausch entwickelt das Zukunftslabor seit 2024 digitale und KI-gestützte Lösungen für eine ressourcenschonende Wirtschaft. Die vorgestellten Ansätze zielen darauf ab, Nachhaltigkeit durch vernetzte Technologien praktisch umzusetzen.
Zivilgesellschaftliche Projekte am Nachmittag
Ab 14 Uhr setzt das Projekt „Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar“ von WiReGo und REWIMET den Fokus auf bürgerschaftliches Engagement. Nach der Eröffnung durch Landrat Dr. Alexander Saipa berichtet Prof. Rausch über aktuelle regionale Entwicklungen. Anschließend stellen verschiedene Initiativen ihre Mitmachprojekte vor, darunter ein Escape-Spiel mit Bildungsansatz, Werkzeugverleih, Bauteilbörsen und Reparaturangebote. Auch Textilprojekte sind Teil des Programms.
Die Teilnehmenden können sich in offenen Thementischen und Workshops aktiv einbringen. Die Ergebnisse werden am Abend vorgestellt, bevor eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Du bist, was du kaufst – jeder Einkauf zählt“ zum Thema bewusster Konsum anregt. Den Abschluss bildet um 18.30 Uhr die Filmvorführung von „Machland“, einer Dokumentation über nachhaltige Dorfentwicklungen und alternative Lebensweisen.
Breites Netzwerk unterstützt das Projekt
Das Projekt „Kreislaufwirtschaft Landkreis Goslar“ ist Teil einer breiten Kooperation von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Neben WiReGo und REWIMET zählen unter anderem die TU Clausthal, das Klimaschutzmanagement des Landkreises Goslar, die Energie Ressourcen Agentur Goslar e.V. sowie die Allianz für die Region zu den Partnern. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Programms „Region gestalten“.



























