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Kopf­stoß nach Schul­bus-Unfall: Auto­fah­rer dreht durch und greift Poli­zei­be­am­te an

Blan­ken­burg (red). Glück im Unglück hat­ten 130 Schul­kin­der in einem Schul­bus, als eine Auto­fah­re­rin den Bus über­hol­te und mit einem ent­ge­gen­kom­men­den Auto zusam­men­prall­te. Die Kin­der blie­ben unver­letzt — jedoch eska­lier­te die Situa­ti­on, als Ein­satz­kräf­te vor Ort ein­tra­fen. Ein Auto­fah­rer griff die anwe­sen­den Poli­zei­be­am­ten an und ver­letz­te.

Am Diens­tag­mor­gen (15.10.2024) ereig­ne­te sich auf der Lan­des­stra­ße 82 bei Blan­ken­burg ein Ver­kehrs­un­fall, als eine Frau mit ihrem Auto in einer Kur­ve einen Schul­bus mit 130 Kin­dern an Bord über­ho­len woll­te. Beim Über­hol­vor­gang über­sah sie ein ent­ge­gen­kom­men­des Fahr­zeug und tou­chier­te den Bus. Anschlie­ßend stieß sie mit dem Wagen auf der Gegen­fahr­bahn zusam­men. Die Schü­ler hat­ten einen Schutz­en­gel: Alle Kin­der blie­ben unver­letzt. Im Anschluss war der Bereich aller­dings für meh­re­re Stun­den voll gesperrt.

Schul­bus zum Unfall­zeit­punkt voll besetzt – Mann ver­liert am Unfall­ort die Ner­ven

Wie aus Poli­zei­krei­sen bekannt wur­de, waren zum Zeit­punkt des Unfalls 130 Schü­ler an Bord, der Bus ver­fügt über 60 Sitz­plät­ze, die alle belegt waren. 80 Kin­der stan­den wäh­rend der Fahrt.

Die Situa­ti­on vor Ort eska­lier­te, als ein 39-jäh­ri­ger Auto­fah­rer die Absper­rung durch­brach und einen Feu­er­wehr­mann anfuhr. Der Poli­zei war es mög­lich, den Mann zu stop­pen, jedoch stie­ßen die Beam­ten beim Ver­such der Fest­nah­me auf erheb­li­chen Wider­stand. Einem Beam­ten wur­de ein Kopf­stoß ver­setzt, auch eine Poli­zis­tin wur­de ver­letzt. Gegen den Mann und die Unfall­ver­ur­sa­che­rin wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet.

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