An der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Goslar kommt es zu personellen Veränderungen. Stadtbrandmeister Christian Hellmeier ist erneut gewählt und inzwischen auch offiziell vereidigt worden. Seine neue Amtszeit läuft bis Ende Mai 2032. Damit setzt die Feuerwehr Goslar weiterhin auf Kontinuität in der Führung.
Veränderungen gibt es auf der Position des stellvertretenden Stadtbrandmeisters. Frank Slotta legt sein Amt zum 30. April altersbedingt nieder, bleibt der Feuerwehr aber erhalten. Künftig will er sich vor allem um übergeordnete Aufgaben kümmern, darunter Städtepartnerschaften auf Feuerwehrebene und transpondergesteuerte Schließsysteme. Sein Nachfolger wird zum 1. Mai Kevin Schmidt, der bislang als Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Goslar Verantwortung trägt.
Erfahrung und neue Impulse
Hellmeier startet in seine dritte Amtszeit als Stadtbrandmeister. Er ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem für seine langjährige Mitgliedschaft im Landesfeuerwehrverband Niedersachsen sowie für Einsätze im Hochwasser. Auch Slotta gehört zu den langjährigen und geehrten Kräften der Feuerwehr. Seit Februar 2023 ist er Ehrenmitglied der Ortsfeuerwehr Goslar. Schmidt bringt ebenfalls langjährige Erfahrung mit und wurde unter anderem mit der Hochwasser-Ehrennadel des Landes Niedersachsen sowie dem Niedersächsischen Feuerwehrehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Die bisherige Doppelspitze beschreibt ihre Zusammenarbeit als eng und verlässlich. Nach Angaben aus den eigenen Reihen setzt die Feuerwehrführung auf klare gemeinsame Positionen nach außen und offene Diskussionen intern. Dieses Vorgehen habe dazu beigetragen, die städtische Feuerwehr als starke Einheit zusammenzuführen.
Blick auf kommende Herausforderungen
Mit Blick auf die Zukunft sieht die Feuerwehrleitung Herausforderungen durch gesellschaftliche Veränderungen und die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf das Miteinander. Zugleich verweist die Führung darauf, dass die Feuerwehr Goslar nur wenige Abgänge verzeichne und bereits engagierte Nachwuchskräfte in der zweiten Reihe habe. Die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr werde deshalb positiv bewertet.
Foto: Stadt Goslar




























