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Kei­ne Ent­war­nung bei Vogel­grip­pe im Land­kreis Harz

Im Land­kreis Harz bleibt die Auf­stal­lungs­pflicht für Geflü­gel wei­ter­hin bestehen. Eine Ent­war­nung bei der Geflü­gel­pest gibt es der­zeit nicht. Die vom Kreis­ve­te­ri­när­amt am 28. Janu­ar 2026 erlas­se­ne Anord­nung gilt bis auf Wei­te­res für das gesam­te Kreis­ge­biet.

Geflü­gel muss wei­ter geschützt gehal­ten wer­den

Nach Anga­ben des Vete­ri­när­am­tes müs­sen Hüh­ner, Fasa­ne, Lauf­vö­gel, Wach­teln, Enten und Gän­se wei­ter­hin in geschlos­se­nen Stäl­len oder in geschütz­ten Berei­chen unter­ge­bracht wer­den. Damit soll ver­hin­dert wer­den, dass Haus­ge­flü­gel mit Wild­vö­geln in Kon­takt kommt und sich die Vogel­grip­pe wei­ter aus­brei­tet.

Zusätz­lich sind Geflü­gel­hal­ter ver­pflich­tet, ent­spre­chen­de Hygie­ne­maß­nah­men ein­zu­hal­ten. Auch Ver­an­stal­tun­gen mit Geflü­gel blei­ben unter­sagt. Dazu zäh­len unter ande­rem Aus­stel­lun­gen, Märk­te und sons­ti­ge Zusam­men­künf­te mit Geflü­gel jeg­li­cher Art.

Neue Nach­wei­se der Geflü­gel­pest bei Wild­vö­geln

Die Lage wird wei­ter­hin als ange­spannt ein­ge­schätzt. Erst am 9. März wur­de der Ver­dacht auf die hoch­pa­tho­ge­ne aviä­re Influ­en­za vom Typ H5N1 bei einem Kor­mo­ran in der Gemar­kung Ilsen­burg bestä­tigt. Die Unter­su­chun­gen erfolg­ten durch das Lan­des­amt für Ver­brau­cher­schutz und Vete­ri­när­me­di­zin Sach­sen-Anhalt sowie das Fried­rich-Loeff­ler-Insti­tut.

Nahe­zu zeit­gleich bestä­tig­ten Labor­un­ter­su­chun­gen einen wei­te­ren Aus­bruch der Geflü­gel­pest bei Wild­vö­geln in der Gemar­kung Wer­ni­ge­ro­de.

Hin­wei­se an Bür­ger und Geflü­gel­hal­ter

Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Geflü­gel­hal­ter wer­den gebe­ten, kran­ke oder tote Wild­vö­gel oder Geflü­gel dem Vete­ri­när­amt des Land­krei­ses Harz zu mel­den. Das Amt ist wäh­rend der Sprech­zei­ten tele­fo­nisch unter 03941 5970–4489 oder per E‑Mail an tierseuche@kreis-hz.de erreich­bar.

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