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Kar­tof­fel­denk­mal: Braun­la­ge star­tet Aus­schrei­bung für Künst­ler­wett­be­werb

Braunlage startet einen Künstlerwettbewerb für ein Kartoffeldenkmal
Braunlage startet einen Künstlerwettbewerb für ein Kartoffeldenkmal

Braun­la­ge sorgt der­zeit mit einem unge­wöhn­li­chen Kul­tur­pro­jekt für Auf­merk­sam­keit: Ein Künst­ler­wett­be­werb zur Gestal­tung eines Kar­tof­fel­denk­mals wur­de offi­zi­ell gestar­tet. Die Initia­ti­ve ver­bin­det regio­na­le Tra­di­ti­on mit krea­ti­ver Inno­va­ti­on und lädt Künst­le­rin­nen und Künst­ler dazu ein, ihre Ideen rund um die Kar­tof­fel künst­le­risch umzu­set­zen. Das Pro­jekt dient der Erin­ne­rung an Johann-Georg von Lan­gen, der den Kar­tof­fel­an­bau vor 250 Jah­ren nach Braun­la­ge brach­te.

Die Kar­tof­fel als regio­na­les Kul­tur­gut

Die Ent­schei­dung für ein Kar­tof­fel­denk­mal kommt nicht von unge­fähr. Die Kar­tof­fel hat in der Regi­on rund um Braun­la­ge eine lan­ge Geschich­te und gilt als bedeu­ten­des land­wirt­schaft­li­ches Kul­tur­gut. Mit dem geplan­ten Denk­mal soll die­ses Erbe gewür­digt und zugleich ein neu­es tou­ris­ti­sches High­light geschaf­fen wer­den.

Der Wett­be­werb rich­tet sich sowohl an eta­blier­te Kunst­schaf­fen­de als auch an Nach­wuchs­ta­len­te. Ziel ist es, ein ein­zig­ar­ti­ges Kunst­werk zu erschaf­fen, das die Bedeu­tung der Kar­tof­fel auf krea­ti­ve Wei­se inter­pre­tiert – unab­hän­gig davon, ob dies in moder­ner, abs­trak­ter oder klas­si­scher Form geschieht.

Ablauf des Wett­be­werbs: Tra­di­ti­on trifft auf Krea­ti­vi­tät

Der Wett­be­werb selbst ist in meh­re­re Pha­sen geglie­dert. Zunächst kön­nen Künst­ler ihre Ent­wür­fe in Form von Kon­zep­ten und Skiz­zen ein­rei­chen. Anschlie­ßend bewer­tet eine Fach­ju­ry die ein­ge­gan­ge­nen Vor­schlä­ge und wählt die bes­ten aus.

Die­se Fina­lis­ten wer­den danach öffent­lich prä­sen­tiert, bevor schließ­lich der Gewin­ner­ent­wurf rea­li­siert und als offi­zi­el­les Kar­tof­fel­denk­mal umge­setzt wird. Neben öffent­li­cher Auf­merk­sam­keit und Aner­ken­nung erwar­tet den Sie­ger auch ein Preis­geld sowie die Mög­lich­keit, ein dau­er­haft sicht­ba­res Kunst­werk im Harz zu schaf­fen.

Tou­ris­ti­sche Chan­cen für die Regi­on

Auch aus tou­ris­ti­scher Sicht ver­folgt Braun­la­ge mit dem Pro­jekt kla­re Zie­le. Krea­ti­ve Instal­la­tio­nen und außer­ge­wöhn­li­che Denk­mä­ler zie­hen Besu­cher an und tra­gen zur Iden­ti­täts­bil­dung eines Ortes bei. Das Kar­tof­fel­denk­mal könn­te sich daher zu einem neu­en Anzie­hungs­punkt ent­wi­ckeln, ähn­lich wie ande­re the­ma­ti­sche Denk­mä­ler in Deutsch­land.

Gleich­zei­tig stärkt der Wett­be­werb die loka­le Kunst­sze­ne und bie­tet eine Platt­form für krea­ti­ve Aus­drucks­for­men im öffent­li­chen Raum.

Inter­es­sier­te Künst­ler soll­ten die offi­zi­el­len Aus­schrei­bungs­un­ter­la­gen genau beach­ten, da dort alle Teil­nah­me­be­din­gun­gen, Fris­ten und Anfor­de­run­gen detail­liert beschrie­ben sind. Beson­ders wich­tig sind dabei die Ein­hal­tung der Abga­be­frist, die Berück­sich­ti­gung der regio­na­len The­ma­tik sowie die prak­ti­sche Umsetz­bar­keit des Ent­wurfs.

Ein gelun­ge­nes Zusam­men­spiel von Geschich­te und Moder­ne

Ins­ge­samt ist der Künst­ler­wett­be­werb für das Kar­tof­fel­denk­mal in Braun­la­ge ein gelun­ge­nes Bei­spiel dafür, wie sich Tra­di­ti­on und moder­ne Kunst mit­ein­an­der ver­bin­den las­sen. Für Künst­ler eröff­net sich eine sel­te­ne Gele­gen­heit, ein sicht­ba­res Zei­chen in der Regi­on zu set­zen, wäh­rend Besu­cher sich auf ein neu­es kul­tu­rel­les High­light freu­en kön­nen.

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