Das Polizeikommissariat Bad Harzburg hat mehrere Vorfälle zu vermelden, die sich am letzten Tag des Jahres 2025 ereigneten. Dazu gehören eine Verkehrsunfallflucht, ein Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss und ein bedrohlicher Vorfall mit einer Schreckschusswaffe.
Verkehrsunfallflucht auf Resort-Parkplatz
In der Nordhäuser Straße ereignete sich am 31. Dezember 2025 zwischen 8:00 und 12:30 Uhr eine Verkehrsunfallflucht. Ein grauer Peugeot 208 wurde beschädigt, als ein anderes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken gegen ihn stieß. Der Verursacher verließ den Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Der Sachschaden am Peugeot wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Zeugen, die Angaben zum Unfall oder zum flüchtigen Fahrer machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05322 — 55480 zu melden.
Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
Ebenfalls am 31. Dezember, um 17:12 Uhr, verlor eine 44-jährige Frau aus Bad Harzburg die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte in der Straße Am Güterbahnhof mit einem Laternenmast. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Fahrerin stark alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,97 Promille. Ihr Führerschein wurde eingezogen, eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Der Schaden am Fahrzeug und Laternenmast beläuft sich auf rund 10.000 Euro.
Schreckschusswaffe auf Polizei gerichtet
Kurz vor dem oben genannten Verkehrsunfall, um 17:04 Uhr, kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall in der Straße Hopfengarten. Ein 31-jähriger betrunkener Mann bedrohte eine Frau mit einer Schreckschusswaffe. Nachdem sich der Mann zurückgezogen hatte, stellte er sich der später eintreffenden Polizei mit der Waffe im Treppenhaus. Er richtete die Waffe auf die Beamten, konnte jedoch ohne Einsatz der Waffe überwältigt und festgenommen werden. Der Mann wurde auf richterlichen Beschluss in Gewahrsam genommen. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Waffengesetz.
Diese Ereignisse unterstreichen die vielfältigen Herausforderungen, denen sich die Polizei auch zum Jahreswechsel stellen muss.




























