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Jäger ent­deckt ver­un­fall­tes Fahr­zeug — Fah­rer greift spä­ter Poli­zei an und ver­ur­sacht Umwelt­scha­den

Am Sams­tag­vor­mit­tag ent­deck­te ein 72-jäh­ri­ger Jäger aus Flö­the einen ver­un­fall­ten VW Polo, der auf dem Dach in einem Bach­lauf nahe eines Forst­we­ges zwi­schen Schu­len­berg und Rom­ker­hall lag. Die her­bei­ge­ru­fe­nen Poli­zei­be­am­ten aus Bad Harz­burg stell­ten fest, dass sich der Fah­rer selbst aus dem Fahr­zeug befreit hat­te, aller­dings auf­grund der vor­ge­fun­de­nen Blut­spu­ren ver­letzt sein muss­te. Da kei­ne Per­son in der Nähe des Unfall­orts anzu­tref­fen war, such­ten die Beam­ten den Hal­ter des Fahr­zeugs an sei­ner Wohn­adres­se auf. Der 45-jäh­ri­ge Mann wies leich­te Ver­let­zun­gen auf und roch nach Alko­hol. Er gab an, dass sein Fahr­zeug am Vor­tag gestoh­len wor­den sei.

Nach einer Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft Braun­schweig wur­den straf­pro­zes­sua­le Maß­nah­men ein­ge­lei­tet. Dabei griff der Mann die Poli­zei­be­am­ten an und leis­te­te erheb­li­chen Wider­stand. Ein Poli­zei­be­am­ter wur­de dabei so schwer ver­letzt, dass er vor­erst dienst­un­fä­hig ist. Die Situa­ti­on konn­te erst mit zusätz­li­cher Unter­stüt­zung durch wei­te­re Poli­zei­kräf­te aus Gos­lar unter Kon­trol­le gebracht wer­den. Gegen den Angrei­fer wur­den dar­auf­hin meh­re­re Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet.

Am Unfall­ort trat zudem Öl aus dem Fahr­zeug aus, das in den Bach­lauf floss. Die Harz­was­ser­wer­ke muss­ten umge­hend Maß­nah­men zum Schutz des Trink­was­sers ein­lei­ten. Der Sach­scha­den am Fahr­zeug beläuft sich auf etwa 1500 Euro, die Höhe des Umwelt­scha­dens durch das aus­ge­lau­fe­ne Öl bleibt unge­wiss.

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