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Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag ver­bin­det Fach­werk und Geschich­te

Zum Inter­na­tio­na­len Muse­ums­tag bie­ten die Muse­en der Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg am Sonn­tag, 17. Mai, zwei beson­de­re Son­der­füh­run­gen an. Unter dem Mot­to Muse­en ver­bin­den eine gespal­te­ne Welt ste­hen Geschich­te, Hand­werk und gesell­schaft­li­ches Leben ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te im Mit­tel­punkt.

Im Fach­werk­mu­se­um in der Word­gas­se 3 gibt Tisch­ler­meis­ter Uwe Mintzlaff ab 10 Uhr Ein­bli­cke in die tra­di­tio­nel­le Kunst des Fach­werk­baus. Die Füh­rung Brü­cken bau­en – Fach­werk ver­bin­det zeigt, wie his­to­ri­sche Holz­ver­bin­dun­gen Gebäu­de sta­bi­li­sie­ren und zugleich als ver­bin­den­des Ele­ment zwi­schen Gene­ra­tio­nen und Kul­tu­ren ver­stan­den wer­den kön­nen. Die Füh­rung dau­ert etwa eine Stun­de, ist für alle Alters­grup­pen geeig­net und kann ohne Anmel­dung besucht wer­den.

Ab 11 Uhr folgt im Klop­stock­haus am Schloss­berg 12 eine Zeit­rei­se ins 18. Jahr­hun­dert. Eine Stifts­da­me und ein Stifts­haupt­mann berich­ten vom gesell­schaft­li­chen Leben in Qued­lin­burg, von Lie­bes­ge­schich­ten, Skan­da­len und his­to­ri­schen Ereig­nis­sen. Dabei geht es auch um Per­sön­lich­kei­ten wie Fried­rich Gott­lieb Klop­stock, Doro­thea Chris­tia­ne Erx­le­ben und Johann Chris­toph Fried­rich Guts­Muths.

Mit den neu­en the­ma­ti­schen Füh­run­gen wol­len die Städ­ti­schen Muse­en Qued­lin­burg Geschich­te erleb­bar machen und dazu ein­la­den, Kul­tur auf unter­halt­sa­me Wei­se neu zu ent­de­cken.

Foto: Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg

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