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Inte­gra­ti­ons­lot­sen im Land­kreis Harz beru­fen: Im Ein­satz für Inte­gra­ti­on und Mit­ein­an­der

Hal­ber­stadt (red). Die Ver­län­ge­rung der Inte­gra­ti­ons­lot­sen-Richt­li­nie des Lan­des macht es mög­lich: Auch 2025 ste­hen Geflüch­te­ten und Migran­ten im Land­kreis Harz wie­der 20 ehren­amt­li­che Inte­gra­ti­ons­lot­sen mit Rat und Tat zur Sei­te. Das Pro­jekt – initi­iert und betreut von der Koor­di­nie­rungs­stel­le für Migra­ti­on und Ehren­amt beim Land­kreis Harz – ermög­licht es ehren­amt­li­chen Hel­fern, Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund in ganz all­täg­li­chen Situa­tio­nen zu unter­stüt­zen. Sei es der Arzt­be­such, das Aus­fül­len eines Antrags, das Schnup­per­trai­ning beim ört­li­chen Sport­ver­ein oder die Bewer­bung für einen Job – im inzwi­schen zehn­ten Pro­jekt­jahr setzt der Land­kreis Harz nun­mehr auf die Unter­stüt­zung der Inte­gra­ti­ons­lot­sen.

Bei der heu­ti­gen Beru­fungs­ver­an­stal­tung erhiel­ten die bis­he­ri­gen und neu­en Lot­sen von Sozi­al­de­zer­nen­tin Hei­ke Schäf­fer und den Mit­ar­bei­tern der Koor­di­nie­rungs­stel­le für Migra­ti­on und Ehren­amt ihre Ernen­nungs­ur­kun­den. Hei­ke Schäf­fer rich­te­te an die Lot­sen „einen außer­or­dent­li­chen Dank für die groß­ar­ti­ge Arbeit, die Sie leis­ten.“ Die­se Arbeit ver­die­ne eine hohe Aner­ken­nung, denn die Zusam­men­ar­beit mit allen Betei­li­gen sei anspruchs­voll und vor allem in Kri­sen­zei­ten her­aus­for­dernd, so Schäf­fer.

Sechs Ehren­amt­li­che sind schon „alte Hasen“ und seit Pro­jekt­be­ginn dabei. Neu dazu­ge­kom­men sind in die­sem Jahr drei Frau­en aus der Ukrai­ne, die inzwi­schen in Qued­lin­burg und Hal­ber­stadt leben und sich dort für neu­an­ge­kom­me­ne Men­schen mit viel Enthu­si­as­mus ein­set­zen. Von den ins­ge­samt 20 beru­fe­nen Inte­gra­ti­ons­lot­sen hat knapp die Hälf­te selbst einen Migra­ti­ons­hin­ter­grund. „Das ist in eini­gen Situa­tio­nen sicher hilf­reich, da Sie selbst wis­sen, wie es sich anfühlt, anfangs fremd zu sein, die Spra­che nicht zu ver­ste­hen oder erst mit den Gepflo­gen­hei­ten zurecht­kom­men zu müs­sen“, sag­te Hei­ke Schäf­fer. „Sie als Inte­gra­ti­ons­lot­sen tra­gen wesent­lich dazu bei, dass erfolg­rei­che und nach­hal­ti­ge Inte­gra­ti­on der im Land­kreis Harz Ankom­men­den gelingt.“ Wenn die Erwach­se­nen und die Kin­der Deutsch spre­chen, sich aktiv am gesell­schaft­li­chen Leben betei­li­gen, Rech­te und Pflich­ten wah­ren sowie ihren Bei­trag für ein gelin­gen­des Mit­ein­an­der leis­ten – dazu gehö­ren auch Schu­le, Aus­bil­dung und Arbeit – sei das ein Erfolg.

Bür­ger, die sich für das Ehren­amt als Inte­gra­ti­ons­lot­se inter­es­sie­ren, kön­nen sich jeder­zeit an die Koor­di­nie­rungs­stel­le für Migra­ti­on und Ehren­amt unter der E‑Mail-Adres­se Integration&Inklusion@kreis-hz.de wen­den.

Foto: Land­kreis Harz/Pressestelle

 

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