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Hoher Besuch in Wer­ni­ge­ro­de: Diplo­ma­tie und Lan­des­po­li­tik im Rat­haus

Die Stadt Wer­ni­ge­ro­de hat zwei hoch­ran­gi­ge Gäs­te im his­to­ri­schen Ambi­en­te der Keme­na­te emp­fan­gen. Die alba­ni­sche Bot­schaf­te­rin in Deutsch­land, Adia Saki­qi, sowie der Prä­si­dent des Land­ta­ges von Sach­sen-Anhalt, Dr. Gun­nar Schel­len­ber­ger, tru­gen sich in das Gol­de­ne Buch der Stadt ein. Emp­fan­gen wur­den sie von Ober­bür­ger­meis­ter Tobi­as Kascha und Stadt­rats­prä­si­dent Uwe-Fried­rich Albrecht.

Mit dem Ein­trag wür­digt die Stadt die inter­na­tio­na­le Lauf­bahn der Diplo­ma­tin. Adia Saki­qi war von 2014 bis 2023 Bot­schaf­te­rin Alba­ni­ens in den Nie­der­lan­den und ver­trat ihr Land zugleich bei meh­re­ren inter­na­tio­na­len Insti­tu­tio­nen in Den Haag. Ihr Enga­ge­ment gilt vor allem der inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit, der För­de­rung von Rechts­staat­lich­keit sowie diplo­ma­ti­schen Lösun­gen glo­ba­ler Her­aus­for­de­run­gen. Zudem befasst sie sich mit The­men wie Migra­ti­on, der Unter­stüt­zung von Geflüch­te­ten und der Arbeit der Orga­ni­sa­ti­on für das Ver­bot che­mi­scher Waf­fen.

Ver­bin­dung zwi­schen Lan­des­po­li­tik und Kom­mu­nen

Auch der Besuch von Land­tags­prä­si­dent Dr. Gun­nar Schel­len­ber­ger unter­streicht die enge Ver­bin­dung zwi­schen Lan­des­po­li­tik und den Städ­ten Sach­sen-Anhalts. Schel­len­ber­ger ist seit Juli 2021 Prä­si­dent des Land­ta­ges von Sach­sen-Anhalt und ver­fügt über lang­jäh­ri­ge par­la­men­ta­ri­sche Erfah­rung. Zuvor war er von 2016 bis 2021 Staats­se­kre­tär für Kul­tur in der Staats­kanz­lei des Lan­des. In die­ser Funk­ti­on setz­te er sich ins­be­son­de­re für Kul­tur­po­li­tik, Denk­mal­pfle­ge und den Erhalt kul­tu­rel­ler Iden­ti­tät ein.

Aus­tausch im his­to­ri­schen Rah­men

Mit ihren Ein­trä­gen in das Gol­de­ne Buch wür­dig­ten die Gäs­te die Bedeu­tung Wer­ni­ge­ro­des und sei­nes his­to­ri­schen Erbes. Gleich­zei­tig doku­men­tiert der Besuch die Wert­schät­zung für die kom­mu­na­le Ebe­ne sowie für die inter­na­tio­na­len Kon­tak­te, die von der Harz­stadt aus gepflegt wer­den. Der Ter­min bot Gele­gen­heit zum per­sön­li­chen Aus­tausch und beton­te die Bedeu­tung von Dia­log, Part­ner­schaft und kul­tu­rel­ler Ver­bun­den­heit über Län­der­gren­zen hin­weg.

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