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Herz­berg braucht ein neu­es Feu­er­wehr­haus: Wel­che Plä­ne die Stadt hat

Herz­berg (red). Weil das alte Feu­er­wehr­haus der Stadt Herz­berg im Harz nicht mehr die gesetz­li­chen Vor­ga­ben erfüllt, wird ein neu­es Gebäu­de geplant. Zwar ist die Feu­er­wehr Herz­berg an einem idea­len Stand­ort behei­ma­tet und das Gebäu­de in einem guten Zustand – jedoch fehlt der Platz für einen Ergän­zungs­bau. Wir ver­ra­ten, wel­che Kos­ten dabei auf Herz­berg zukom­men und was genau geplant ist.

Dass ein neu­es Feu­er­wehr­haus gebraucht wird, ist schon län­ger bekannt. Das Pro­jekt wird jetzt von der Stadt Herz­berg in Angriff genom­men. Für den Neu­bau wer­den 8 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlagt. Hin­zu kommt ein Bud­get für den Grund­stücks­kauf. Auf den Stand­ort konn­te man sich indes noch nicht eini­gen.

Seit mehr als zehn Jah­ren ist der Bedarf für neu­es Feu­er­wehr­haus bekannt

Der Stadt­rat hat Ende 2023 grü­nes Licht für einen ent­spre­chen­den Feu­er­wehr­be­darfs­plan gege­ben. In die­sem wird die Not­wen­dig­keit für ein neu­es Feu­er­wehr­haus fest­ge­stellt. In der letz­ten Stadt­rats­sit­zung gab es Dis­kus­sio­nen, weil die CDU-Frak­ti­on von die­ser Not­wen­dig­keit nichts gewusst haben will.

Herz­bergs Bür­ger­meis­ter Chris­to­pher Wag­ner hielt dage­gen: Dass die Brand­schüt­zer ein neu­es Haus brau­chen, sei schon min­des­tens seit zehn Jah­ren bekannt. Die Grü­nen-Frak­ti­on im Stadt­rat unter­stützt Wag­ner in die­ser Ansicht, wäh­rend sich die CDU auf die schrift­li­che Fest­le­gung des not­wen­di­gen Neu­baus beruft und dies eben erst seit der Erstel­lung des Feu­er­wehr­be­darfs­plans bekannt sei.

Sicher­heit der Her­ber­ger Bür­ger ist jeder­zeit garan­tiert

Der Bedarf eines neu­en Hau­ses ände­re jedoch nichts an der Ein­satz­fä­hig­keit der Feu­er­wehr. Dies beton­te Bür­ger­meis­ter Wag­ner. Die Ein­woh­ner der Stadt bräuch­ten sich kei­ne Sor­gen zu machen. Ihre Sicher­heit war und ist zu jedem Zeit­punkt garan­tiert. Den­noch bestehe Hand­lungs­be­darf.

Mitt­ler­wei­le ist die Feu­er­wehr Herz­berg mit aku­ter Platz­not kon­fron­tiert, die Stell­flä­chen für die Fahr­zeu­ge sind zu eng. Hin­zu kom­men feh­len­de Lager­mög­lich­keit und eine nur ein­ge­schränk­te Werk­satt­nut­zung. Durch die ver­win­kel­te bau­li­che Gestal­tung ist eine bedarfs­ge­rech­te Aus­fahrts­si­tua­ti­on nicht mehr gewähr­leis­tet. Für die Schwer­punkt­feu­er­wehr bedeu­tet dies erheb­li­che Ein­schrän­kun­gen. Der Feu­er­wehr­be­darfs­plan stuft das Haus nur als „bedingt bedarfs­ge­recht“ ein.

Feu­er­wehr­ge­bäu­de wur­de 1974 gebaut

Das der­zei­ti­ge Gebäu­de der Feu­er­wehr Herz­berg ist in die Jah­re gekom­men. Es wur­de im Jahr 1974 erbaut und ist damit bereits 50 Jah­re alt. Die Fahr­zeug­hal­le befin­det sich im Erd­ge­schoss und bie­tet Platz für sechs gro­ße Ein­satz­fahr­zeu­ge und ein Klein­fahr­zeug. Hier wird auch die Schutz­klei­dung der Ein­satz­kräf­te auf­be­wahrt. In der obe­ren Eta­ge befin­den sich unter ande­rem ein Schu­lungs­raum, ein Grup­pen­raum sowie ein Raum für die Jugend­feu­er­wehr. Der Fuhr­park der Feu­er­wehr besteht der­zeit aus fol­gen­den Fahr­zeu­gen:

  • 1 Tank­lösch­fahr­zeug
  • 1 Lösch­grup­pen­fahr­zeug
  • 1 Dreh­lei­ter mit Korb
  • 1 Ein­satz­leit­wa­gen
  • 1 Mann­schafts­trans­port­fahr­zeug
  • 1 Anhän­ger-Boot
  • 1 Ret­tungs­boot

Mit wel­chen Kos­ten die Stadt Herz­berg für den Neu­bau rech­net

2025: 150.000 Euro für Grund­stücks­kauf

2026: 40.000 Euro für Pla­nungs­kos­ten

2027: 60.000 Euro für Pla­nungs­kos­ten

2028: 8 Mil­lio­nen Euro für den Bau des neu­en Feu­er­wehr­hau­ses

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