Das Harztheater bringt die Operette Madame Pompadour an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf die Bühne des Großen Hauses in Halberstadt. Die Vorstellungen finden am Mittwoch, 4. März, und Donnerstag, 5. März 2026, jeweils um 15 Uhr statt .
Inszeniert wird das Werk von Regisseur Nick Westbrock, der bereits mit früheren Produktionen am Harztheater Erfolge feierte . Die musikalische Leitung übernimmt Harutyun Muradyan. Für Ausstattung und Bühne zeichnet Tom Grasshof verantwortlich.
Historische Figur im Mittelpunkt
Die Operette in drei Akten stammt von Rudolf Schanzer und Ernst Welisch, die Musik schrieb Leo Fall . Im Zentrum steht mit Madame Pompadour eine reale historische Persönlichkeit: Jeanne-Antoinette Poisson war als offizielle Mätresse von König Ludwig XV. eine der einflussreichsten Frauen Frankreichs.
Das Stück beleuchtet die Gegensätze des 18. Jahrhunderts zwischen streng reglementiertem Hofleben und dem freien, mitunter verruchten Treiben jenseits der höfischen Etikette. Die Titelheldin bewegt sich selbstbewusst zwischen beiden Welten, agiert strategisch und nutzt ihren Einfluss mit politischem Geschick.
Opulente Ausstattung und bekannte Melodien
Die Neuinszenierung setzt auf opulente Rokoko-Kostüme und eine prägnante Bühnenlösung unter einem überdimensionierten Reifrock . Musikalisch verbindet das Werk eingängige Melodien mit geistvollen Dialogen und viel Esprit.
Die Hauptpartie singt Jessey-Joy Spronk, unterstützt vom Musiktheaterensemble des Harztheaters . Weitere Mitwirkende sind unter anderem Gijs Nijkamp als König, Max An als René sowie Amrei Wasikowski als Madeleine .
Karten sind an den Theaterkassen in Halberstadt und Quedlinburg sowie online über die Internetseite des Harztheaters erhältlich .
Foto: Ray Behringer





























