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Harzthea­ter stellt Spiel­plan für die Sai­son 2026/27 vor

Nach der erfolg­reichs­ten Spiel­zeit der ver­gan­ge­nen 15 Jah­re hat das Harzthea­ter sei­nen Spiel­plan für die Sai­son 2026/27 vor­ge­stellt. Mehr als 105.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher kamen zuletzt zu über 500 Ver­an­stal­tun­gen. Zu den Höhe­punk­ten gehör­ten die Faust-Nomi­nie­rung für Tanz­Harz, der über­re­gio­na­le Erfolg von „Die Wal­kü­re“ sowie die Schau­spiel-Urauf­füh­rung „Gemi­neye“.

Musik­thea­ter mit Oper, Ope­ret­te und Musi­cal

Die neue Sai­son beginnt im Musik­thea­ter mit Gioa­chi­no Ros­si­nis Oper „Il Bar­bie­re di Sivi­glia“. Es fol­gen die musi­ka­li­sche Komö­die „Wirts­haus im Spes­sart“, Richard Wag­ners „Sieg­fried“ als wei­te­rer Teil des Har­zer Jahr­hun­dert­rings sowie die Solo­re­vue „Zeit für Lie­be“. Zum Jah­res­wech­sel steht Emme­rich Kál­máns Ope­ret­te „Die Zir­kus­prin­zes­sin“ auf dem Spiel­plan. Außer­dem bringt das Harzthea­ter Carl Maria von Webers „Der Frei­schütz“ auf die Büh­ne. Den Sai­son­ab­schluss bil­det das Musi­cal „Der Graf von Mon­te Chris­to“ nach Alex­and­re Dumas.

Schau­spiel beschäf­tigt sich mit dem The­ma Hei­mat

Im Schau­spiel zieht sich die Fra­ge nach Hei­mat und Zuge­hö­rig­keit als roter Faden durch die Spiel­zeit. Gezeigt wer­den unter ande­rem Carl Zuck­may­ers Klas­si­ker „Der Haupt­mann von Köpe­nick“, das Kin­der­stück „Der klei­ne Muck“ sowie die Wie­der­auf­nah­me der Erfolgs­pro­duk­ti­on „Acht­sam mor­den“. Mit Wolf­gang Bor­cherts Anti­kriegs­stück „Drau­ßen vor der Tür“ und Jen­ny Erpen­becks „Heim­su­chung“ ste­hen zudem zwei Wer­ke auf dem Pro­gramm, die gesell­schaft­li­che und his­to­ri­sche Fra­gen in den Mit­tel­punkt rücken. Die Komö­die „Macho Man“ kehrt eben­falls auf die Büh­ne zurück.

Tanz­Harz prä­sen­tiert vier Neu­in­sze­nie­run­gen

Die Tanz­kom­pa­nie Tanz­Harz star­tet mit dem zwei­tei­li­gen Tanz­abend „Schat­ten­fän­ger“ in die neue Spiel­zeit. Für das jun­ge Publi­kum ent­steht mit „Pinoc­chio“ ein neu­es Kin­der­tanz­stück. Außer­dem steht die Tan­zurauf­füh­rung „Car­dil­lac – Requi­em für einen Gold­schmied“ nach E.T.A. Hoff­mann auf dem Pro­gramm. Zum Sai­son­ende berei­tet das Ensem­ble eine wei­te­re Urauf­füh­rung für die Dom­fest­spie­le Hal­ber­stadt vor.

Gemein­sa­me Kon­zer­te der Orches­ter geplant

Erst­mals ist auch das Kon­zert­pro­gramm des Phil­har­mo­ni­schen Kam­mer­or­ches­ters Wer­ni­ge­ro­de im Spiel­zeit­heft ver­tre­ten. Geplant sind drei gemein­sa­me Kon­zer­te mit den Har­zer Sin­fo­ni­kern. Dar­über hin­aus umfasst das Pro­gramm sechs Sin­fo­nie­kon­zer­te, Weih­nachts- und Sil­ves­ter­kon­zer­te, ein Schü­ler­kon­zert sowie die „Orches­ter­werk­statt“ für jun­ge Kom­po­nis­tin­nen und Kom­po­nis­ten. Dem 100. Geburts­tag des Hal­ber­städ­ter Kom­po­nis­ten Hans Auen­mül­ler wid­met sich ein eige­nes Sin­fo­nie­kon­zert mit beglei­ten­der Aus­stel­lung.

Ergänzt wird die neue Spiel­zeit durch die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Ram­pen­lich­ter“, meh­re­re Bür­ger- und Jugend­thea­ter­pro­jek­te sowie zahl­rei­che wei­te­re Ange­bo­te für unter­schied­li­che Alters­grup­pen.

Foto: Eugen Bab­asch

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