Harzthea­ter bringt musi­ka­li­sche Räu­ber­pis­to­le ins Gro­ße Haus

Nach den Frei­licht­auf­füh­run­gen im Som­mer kehrt Das Wirts­haus im Spes­sart auf die Büh­ne des Harzthea­ters zurück. Am Sonn­tag, 27. Sep­tem­ber 2026, ist die musi­ka­li­sche Räu­ber­pis­to­le um 15 Uhr im Gro­ßen Haus Qued­lin­burg zu sehen.

Das Stück basiert auf Moti­ven aus der gleich­na­mi­gen Erzäh­lung von Wil­helm Hauff und wur­de vor allem durch die Film­ko­mö­die von 1958 mit Lise­lot­te Pul­ver bekannt. 1976 ent­stand dar­aus ein Musi­cal mit Musik von Franz Gro­the.

Im Mit­tel­punkt steht die Grä­fin Fran­zis­ka, die mit Beglei­tern auf dem Weg zu ihrer Hoch­zeit von Räu­bern über­fal­len wird. Knoll und Fun­zel neh­men die Rei­se­ge­sell­schaft gefan­gen und ver­lan­gen Löse­geld. Um aus dem Ver­steck zu ent­kom­men und die ande­ren zu ret­ten, ver­klei­det sich Fran­zis­ka als Hand­werks­bur­sche Felix. Damit beginnt eine Fol­ge von Ver­wechs­lun­gen und roman­ti­schen Ver­wick­lun­gen.

Bekann­te Melo­dien und gro­ßes Ensem­ble

Klaus-Uwe Rein und Tobi­as Ama­de­us Schö­ner ste­hen als Knoll und Fun­zel auf der Büh­ne. Jes­sey-Joy Spronk über­nimmt die Rol­le der Com­tesse Fran­zis­ka. Zum Ensem­ble gehö­ren außer­dem unter ande­rem Samu­el Ber­lad, Gijs Nij­kamp, Amrei Was­i­kow­ski, Bet­ti­na Pierags, Max An, Micha­el Rap­ke und Tho­mas Kiunke.

Der Opern­chor des Harzthea­ters und die Har­zer Sin­fo­ni­ker wir­ken eben­falls an der Pro­duk­ti­on mit. Die musi­ka­li­sche Lei­tung über­nimmt Geor­gi­os Sgour­das, Regie führt Mar­co Mis­gai­ski. Für die Aus­stat­tung ist Tom Grass­hof ver­ant­wort­lich, die Chor­ein­stu­die­rung liegt bei Juli­ja Domaše­va.

Zu hören sind unter ande­rem bekann­te Melo­dien wie Ach, das könn­te schön sein und Man kann die Lie­be nicht erklä­ren.

Wei­te­re Vor­stel­lun­gen geplant

Nach der Wie­der­auf­nah­me in Qued­lin­burg fol­gen wei­te­re Vor­stel­lun­gen und Gast­spie­le, dar­un­ter in Hal­ber­stadt, Staß­furt, Salz­we­del, Stend­al, Itze­hoe und Bern­burg. Im Gro­ßen Haus Qued­lin­burg steht das Stück auch am 7. Janu­ar und 4. April 2027 auf dem Spiel­plan.

Kar­ten sind an den Thea­ter­kas­sen in Hal­ber­stadt unter 03941/696565 und in Qued­lin­burg unter 03946/962222 sowie an den bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len erhält­lich.

Foto: Mar­co Mis­gai­ski

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige