Mit der Komödie Bezahlt wird nicht bringt das Harztheater am Freitag, 1. Mai 2026, eine politisch aufgeladene Farce auf die Neue Bühne Quedlinburg. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Inszenierung greift ein Stück auf, das vor dem Hintergrund sozialer und wirtschaftlicher Krisen entstanden ist und bis heute an Aktualität nichts verloren hat.
Die Autoren Franca Rame und Dario Fo schrieben das Werk vor 52 Jahren in einer Zeit steigender Preise, wachsender sozialer Unsicherheit und politischer Spannungen. Das Stück erzählt nicht nur von gesellschaftlichen Missständen, sondern entwickelt seine Kraft aus der Frage, wie Widerstand gegen diese Verhältnisse aussehen kann.
Zwischen Tempo, Komik und Gesellschaftskritik
Regisseur Sebastian Wirnitzer und Ausstatterin Wiebke Horn setzen in ihrer Neuinszenierung auf schnelles Tempo, pointierten Irrwitz und eine Komik, die den politischen Kern des Stücks sichtbar macht. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Menschen sich gesellschaftlichen Zuständen nicht widerstandslos fügen müssen.
Auf der Bühne stehen Luisa Jäger als Antonia sowie Julia Siebenschuh, Stefan Dick, Jan Saure und Swantje Fischer. Mit der Inszenierung würdigt das Harztheater zugleich den italienischen Nobelpreisträger Dario Fo zu dessen 100. Geburtstag.
Einblicke vor der Premiere
Bereits vor der Premiere lädt das Harztheater am 22. April um 18 Uhr zu Rampenlicht#reingeschaut ein. Dabei geben Regie und Dramaturgie Einblicke in die Konzeption der Aufführung.
Die Premiere ist bereits ausverkauft. Karten für weitere Vorstellungen gibt es an den Theaterkassen des Harztheaters sowie telefonisch und über die Internetseite des Theaters.




























