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Hal­ber­städ­ter Bob­fah­rer bei Olym­pia: Georg Fleisch­hau­er star­tet für Deutsch­land

Gro­ße Büh­ne für einen Ath­le­ten aus Sach­sen-Anhalt: Der Bob­fah­rer Georg Fleisch­hau­er aus Hal­ber­stadt ver­tritt Deutsch­land bei den Olym­pi­schen Spie­len. Mit sei­nem Start gehört der 28-Jäh­ri­ge zu den weni­gen Win­ter­sport­lern aus der Regi­on, die sich für das größ­te Sport­er­eig­nis der Welt qua­li­fi­zie­ren konn­ten.

Deut­sches Team gilt als Favo­rit

Fleisch­hau­er hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich in der natio­na­len und inter­na­tio­na­len Bob­sze­ne eta­bliert. Über Sta­tio­nen im Nach­wuchs­be­reich und im Euro­pa­cup arbei­te­te er sich in den deut­schen Kader vor – ein beacht­li­cher Weg in einer Sport­art, in der die Kon­kur­renz beson­ders groß ist. „Für Deutsch­land bei Olym­pia zu star­ten, ist der Traum eines jeden Ath­le­ten“, sag­te Fleisch­hau­er vor sei­ner Abrei­se. „Dass ich das erle­ben darf, macht mich stolz – auch auf mei­ne Hei­mat­stadt Hal­ber­stadt.“

Der Bob­fah­rer gilt als kraft­vol­ler Anschie­ber mit viel Explo­si­vi­tät, eine ent­schei­den­de Qua­li­tät im moder­nen Bob­sport. Gemein­sam mit sei­nen Team­kol­le­gen will er auf der anspruchs­vol­len Olym­pia­bahn schnel­le Start­zei­ten errei­chen und im Kampf um vor­de­re Plat­zie­run­gen ein Wört­chen mit­re­den. Das deut­sche Team zählt tra­di­tio­nell zu den Favo­ri­ten, der Druck ist ent­spre­chend hoch.

Das Erfolgs­ge­heim­nis: Dis­zi­plin und Aus­dau­er

In Hal­ber­stadt wird der Olym­pia-Start mit gro­ßer Auf­merk­sam­keit ver­folgt. Fami­lie, Freun­de und frü­he­re Trai­ner drü­cken ihrem Lokal­ma­ta­dor die Dau­men. Auch Ver­tre­ter aus Poli­tik und Sport wür­dig­ten die Leis­tung: Fleisch­hau­er sei ein Vor­bild für jun­ge Sport­le­rin­nen und Sport­ler in der Regi­on und zei­ge, dass mit Dis­zi­plin und Aus­dau­er auch aus klei­ne­ren Städ­ten der Sprung auf die Welt­büh­ne gelin­gen kön­ne.

Unab­hän­gig vom sport­li­chen Abschnei­den ist der Olym­pia­start für Georg Fleisch­hau­er bereits jetzt ein Höhe­punkt sei­ner Kar­rie­re – und ein beson­de­res Kapi­tel in der Sport­ge­schich­te Hal­ber­stadts.

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