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Hal­ber­stadt ver­liert sei­nen Ehren­bür­ger Alex­an­der Klu­ge

Mit Klu­ge ver­liert die Stadt eine Per­sön­lich­keit von inter­na­tio­na­lem Rang, die über Jahr­zehn­te hin­weg eng mit ihrer Hei­mat ver­bun­den blieb. Immer wie­der gelang es ihm, Hal­ber­stadt als bedeu­ten­den kul­tu­rel­len und intel­lek­tu­el­len Ort sicht­bar zu machen. Für sei­ne Ver­diens­te wur­de ihm 2017 die Ehren­bür­ger­schaft ver­lie­hen.

Prä­gen­de Figur der Nach­kriegs­zeit

Gebo­ren wur­de Alex­an­der Klu­ge am 14. Febru­ar 1932 in Hal­ber­stadt. Die Erleb­nis­se des Luft­an­griffs auf die Stadt im April 1945 präg­ten sein spä­te­res Schaf­fen nach­hal­tig. In den fol­gen­den Jahr­zehn­ten ent­wi­ckel­te er sich zu einer der wich­tigs­ten Stim­men der deut­schen Nach­kriegs­zeit – als Schrift­stel­ler, Fil­me­ma­cher und ori­gi­nel­ler Den­ker.

Sein Werk fand weit über Deutsch­land hin­aus Beach­tung und beein­fluss­te Gene­ra­tio­nen von Kul­tur­schaf­fen­den und Intel­lek­tu­el­len.

Enge Ver­bin­dung zur Hei­mat­stadt

Trotz sei­nes inter­na­tio­na­len Wir­kens blieb Klu­ge sei­ner Geburts­stadt ver­bun­den. Das Gleim­haus arbei­te­te mehr­fach mit ihm zusam­men und zeig­te in den Jah­ren 2013, 2017 und 2024 Aus­stel­lun­gen zu sei­nem Werk. Für 2027 ist eine dau­er­haf­te Prä­sen­ta­ti­on zu sei­nem Leben und Schaf­fen geplant.

Die Stadt Hal­ber­stadt kün­dig­te an, dem Ehren­bür­ger ein ehren­des Andenken zu bewah­ren.

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