Groß­brand bei Dr. Freist Auto­mo­ti­ve in Gos­lar gelöscht

Der Groß­brand auf dem Betriebs­ge­län­de von Dr. Freist Auto­mo­ti­ve im Gos­la­rer Orts­teil Baß­gei­ge ist gelöscht. Stadt­brand­meis­ter Chris­ti­an Hell­mei­er mel­de­te am Mon­tag gegen 4 Uhr das Ende der Lösch­ar­bei­ten. Bereits seit etwa 22.45 Uhr am Vor­abend war das Feu­er unter Kon­trol­le.

Ins­ge­samt waren 402 Ein­satz­kräf­te von Feu­er­wehr, Poli­zei, Ret­tungs­dienst und Tech­ni­schem Hilfs­werk betei­ligt. Auch Beschäf­tig­te des Land­krei­ses und der Stadt Gos­lar, des städ­ti­schen Betriebs­hofs sowie spon­tan ein­ge­trof­fe­ne Hel­fer unter­stütz­ten den Ein­satz. Eine Ein­satz­kraft wur­de leicht ver­letzt, konn­te das Kran­ken­haus aber bereits wie­der ver­las­sen.

Am Brand­ort dau­ern die Auf­räum- und Rück­bau­ar­bei­ten an. Im Umfeld der Ein­satz­stel­le kann es des­halb wei­ter­hin zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen kom­men. Das Betriebs­ge­län­de bleibt vor­erst gesperrt.

Alarm­stu­fe mehr­fach erhöht

Die Feu­er­wehr war am Sonn­tag kurz nach 19.30 Uhr zunächst wegen eines Bran­des mit Rauch­ent­wick­lung alar­miert wor­den. Da sich das Feu­er schnell aus­brei­te­te, wur­de die Alarm­stu­fe inner­halb kur­zer Zeit von B2 zunächst auf B3 und anschlie­ßend auf B4 erhöht. Die­se höchs­te Stu­fe gilt für Groß­brän­de mit erheb­li­chem Kräf­te- und Koor­di­na­ti­ons­be­darf.

Zur Siche­rung der Lösch­was­ser­ver­sor­gung wur­den spe­zia­li­sier­te Ein­hei­ten aus Nort­heim und Braun­schweig hin­zu­ge­zo­gen. Die Ein­satz­kräf­te ver­leg­ten knapp acht Kilo­me­ter Schlauch­lei­tun­gen. Mehr als drei­ein­halb Kilo­me­ter davon führ­ten bis zum Grau­hö­fer Teich, der als Was­ser­ent­nah­me­stel­le dien­te.

Da sich in der betrof­fe­nen Hal­le unter ande­rem unge­lösch­ter Kalk befand, der nicht mit Was­ser in Berüh­rung kom­men darf, setz­te die Feu­er­wehr ab 21 Uhr zusätz­lich Lösch­schaum ein.

Zwei Pro­duk­ti­ons­li­ni­en zer­stört

Nach ers­ten Erkennt­nis­sen wur­den zwei der drei Pro­duk­ti­ons­li­ni­en des Auto­mo­bil­zu­lie­fe­rers voll­stän­dig zer­stört. Zur Brand­ur­sa­che lie­gen noch kei­ne gesi­cher­ten Erkennt­nis­se vor. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Ein Brand­sach­ver­stän­di­ger soll bei der Klä­rung hel­fen.

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