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Gos­lar sagt dem Müll den Kampf an: Knapp 3000 Men­schen betei­li­gen sich an Sam­mel­ak­ti­on

Gos­lar (red). Sam­meln für den guten Zweck mal anders: Fast 3000 Bür­ger heben in Gos­lar Müll auf, um die Stadt vom Abfall zu befrei­en. An der Akti­on „Müll­boss im Ein­satz“, die am heu­ti­gen Sams­tag ihre Fort­set­zung fin­det, betei­li­gen sich Ver­ei­ne, Schul- und KITA-Grup­pen sowie Orga­ni­sa­tio­nen.

Kin­der aus Gos­lars Schu­len und Kitas hat­ten vor­ges­tern am 28. März schon den Anfang gemacht und flei­ßig Unrat aus dem öffent­li­chen Raum ent­fernt. Bei der Sam­mel­ak­ti­on kann jeder mit­ma­chen und indi­vi­du­ell zusam­men­ge­stell­te Teams kön­nen sich anmel­den.

Ver­kehrs­teil­neh­mer wer­den um beson­de­re Vor­sicht gebe­ten

Um die Hel­fer nicht zu gefähr­den, wer­den die Ver­kehrs­teil­neh­mer gebe­ten, die Stra­ßen im gesam­ten Stadt­ge­biet vor­sich­tig zu befah­ren. Es ist nicht das ers­te Mal, dass die­se Akti­on statt­fin­det. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hat­ten fast 2500 Bür­ger Enga­ge­ment gezeigt und waren beim Müll­sam­meln aktiv gewor­den.

Aller­dings hat man bei der Initia­ti­ve die Sor­ge, dass Bür­ger ver­ein­zelt die Akti­on zur Ent­sor­gung ihres pri­va­ten Haus­mülls zweck­ent­frem­den könn­ten. Das ist natür­lich nicht der Sinn der Sache und auch so nicht gewünscht.

Eine Rei­he von Koope­ra­ti­ons­part­nern unter­stützt die Akti­on

Die Frei­wil­li­gen sind froh, dass sie beim Müll­sam­meln nicht allein gelas­sen wer­den: Es konn­ten eini­ge Part­ner gefun­den wer­den, die den Hel­fern tat­kräf­tig zur Sei­te ste­hen: Die Eura­was­ser, der Bau­hof und die Kreis­wirt­schafts­be­trie­be machen mit und leis­ten dank­ba­re Unter­stüt­zung.

Weil akti­ves Bür­ger­en­ga­ge­ment natür­lich irgend­wann hung­rig macht, kom­men die Hel­fer im Anschluss an die Akti­on zu einem Imbiss – tra­di­tio­nell gibt es Erb­sen- und Gemü­se­ein­topf – zusam­men und kön­nen sich im gemein­sa­men Aus­tausch stär­ken.

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