GOS­LAR POPS: Stadt öff­net leer­ste­hen­des Laden­lo­kal für neue Ideen

Die Stadt Gos­lar will mit einem tem­po­rä­ren Pop-Up-Store neue Nut­zungs­kon­zep­te erpro­ben und zugleich Leer­stand in der Innen­stadt bele­ben. Unter dem Namen GOS­LAR POPS – idee trifft raum wird das leer­ste­hen­de Laden­lo­kal in der Berg­stra­ße 65 für wech­seln­de Pro­jek­te zur Ver­fü­gung gestellt. Bewer­bun­gen sind ab 1. Okto­ber mög­lich.

Genutzt wer­den kann die Flä­che vom 1. Dezem­ber 2026 bis zum 31. Mai 2027. Ein­zel­ne Kon­zep­te kön­nen dort für min­des­tens vier und höchs­tens acht Wochen umge­setzt wer­den. Die Miet­kos­ten­pau­scha­le beträgt 50 Euro pro Woche.

Bewer­ben kön­nen sich unter ande­rem bestehen­de Unter­neh­men, Grün­der, Start-ups, Ver­ei­ne, Insti­tu­tio­nen sowie Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de. Neben klas­si­schen Ein­zel­han­dels­an­ge­bo­ten kom­men Dienst­leis­tun­gen, Ver­an­stal­tun­gen, krea­ti­ve Pro­jek­te und mul­ti­funk­tio­na­le Nut­zungs­kon­zep­te infra­ge.

Bewer­bun­gen auch wäh­rend der Pro­jekt­lauf­zeit

Die Stadt will sich nicht bereits zum Pro­jekt­start auf alle Nut­zun­gen fest­le­gen. Des­halb kön­nen Bewer­bun­gen auch wäh­rend der Lauf­zeit ein­ge­reicht wer­den. Die Wirt­schafts­för­de­rung wählt die Kon­zep­te schritt­wei­se anhand ver­schie­de­ner Kri­te­ri­en aus. Berück­sich­tigt wer­den unter ande­rem Inno­va­ti­ons­grad, Bran­chen­mix und das Poten­zi­al, zusätz­li­che Besu­cher in die Innen­stadt zu brin­gen.

Für den Pop-Up-Store gel­ten Min­dest­öff­nungs­zei­ten. Das Geschäft muss von Mon­tag bis Sams­tag an min­des­tens fünf Tagen pro Woche jeweils sechs Stun­den zwi­schen 10 und 18 Uhr geöff­net sein.

Mit dem Pro­jekt sol­len ins­be­son­de­re Grün­der und Start-ups die Mög­lich­keit erhal­ten, Geschäfts­ideen mit über­schau­ba­rem finan­zi­el­lem Risi­ko unter rea­len Bedin­gun­gen aus­zu­pro­bie­ren. Auch eta­blier­te Unter­neh­men kön­nen die Flä­che nut­zen, um neue Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen oder Kon­zep­te zu tes­ten.

Leer­stand lang­fris­tig redu­zie­ren

Von wech­seln­den Ange­bo­ten ver­spricht sich die Stadt zusätz­li­che Impul­se für die Innen­stadt. Die zeit­wei­se Nut­zung soll nicht nur leer­ste­hen­de Schau­fens­ter bele­ben, son­dern auch neue Besu­cher anzie­hen und damit das Umfeld stär­ken.

Gleich­zei­tig kann die tem­po­rä­re Nut­zung zei­gen, wel­ches Poten­zi­al ein bis­lang leer­ste­hen­des Laden­lo­kal besitzt. Bewährt sich ein Kon­zept, soll mög­lichst eine län­ger­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve ent­ste­hen. Denk­bar sind ein dau­er­haf­ter Miet­ver­trag oder die Ver­mitt­lung einer ande­ren geeig­ne­ten Flä­che in der Innen­stadt.

GOS­LAR POPS ver­bin­det damit Leer­stands­ma­nage­ment und Grün­der­för­de­rung mit kul­tu­rel­len und krea­ti­ven Nut­zun­gen. Die Erfah­run­gen aus dem Pro­jekt sol­len dazu bei­tra­gen, lang­fris­ti­ge Instru­men­te gegen inner­städ­ti­schen Leer­stand zu ent­wi­ckeln.

Foto: Stadt Gos­lar

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