Goril­la-Odys­see führt durch deut­sche Muse­ums­samm­lun­gen

Das Muse­um für Vogel­kun­de Hei­ne­a­num lädt am Diens­tag, 11. August 2026, zu einem Abend­vor­trag in den Rats­saal des Hal­ber­städ­ter Rat­hau­ses ein. Beginn ist um 19 Uhr. Der Natur­kund­ler Dr. Albrecht Man­egold berich­tet über die unge­wöhn­li­che Geschich­te eines Goril­la-Prä­pa­rats und des­sen ver­schlun­ge­ne Wege durch deut­sche Samm­lun­gen.

Im Mit­tel­punkt steht ein Goril­la, der 1910 im Süden Kame­runs erlegt wur­de. Sein Schä­del wur­de bis 2019 an einem Karls­ru­her Gym­na­si­um auf­be­wahrt. Unter­su­chun­gen erga­ben, dass er zu einem Ske­lett gehör­te, das gemein­sam mit der prä­pa­rier­ten Haut des Tie­res das Typus­ma­te­ri­al einer 1912 beschrie­be­nen Goril­la­art bil­de­te.

Lan­ge ver­schol­le­nes Prä­pa­rat wie­der­ent­deckt

Das Schau­prä­pa­rat und das Ske­lett gal­ten seit Mit­te der 1960er Jah­re als ver­schol­len. Durch geziel­te Nach­for­schun­gen konn­te auch das Prä­pa­rat an einem uner­war­te­ten Ort wie­der­ge­fun­den wer­den.

Man­egold zeich­net in sei­nem Vor­trag den Weg des Prä­pa­rats durch die nie­der­säch­si­sche Muse­ums­land­schaft nach. Dabei geht er auch der Fra­ge nach, ob Goog­le Street View bei der Suche nach einem ver­schol­le­nen Goril­la hel­fen kann.

Der Ein­tritt kos­tet 3 Euro. Mit­glie­der des För­der­krei­ses haben frei­en Ein­tritt. Ver­an­stal­tungs­ort ist der Rats­saal im Rat­haus Hal­ber­stadt, Holz­markt 1.

Foto: Mathi­as Viel­sä­cker, SMNK

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