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Gelun­ge­ner Auf­takt für das Graf­fi­ti-Pro­jekt der Stadt­ju­gend­pfle­ge Oster­ode am Harz

Oster­ode (red). Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, 8. Febru­ar, star­te­te das Graf­fi­ti-Pro­jekt der Stadt­ju­gend­pfle­ge Oster­ode am Harz mit einem krea­ti­ven Work­shop-Tref­fen. Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne nutz­ten die Gele­gen­heit, unter der Anlei­tung des erfah­re­nen Graf­fi­ti-Künst­lers Ole Gör­gens ers­te Ein­bli­cke in die Welt des Spray­ens zu erhal­ten.

Das Pro­jekt bie­tet nicht nur künst­le­ri­sche Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten, son­dern ver­mit­telt auch tech­ni­sches Wis­sen, Team­ar­beit und den bewuss­ten Umgang mit urba­ner Kunst. Nach einer kur­zen Vor­stel­lungs­run­de sam­mel­ten die Teil­neh­men­den in einer gemein­sa­men Ideen­samm­lung ers­te krea­ti­ve Kon­zep­te für ihr Pro­be­graf­fi­ti.

Dabei wur­den Moti­ve wie Natur, Ver­bun­den­heit zu Oster­ode, Stär­ke und sogar Anleh­nun­gen an Mar­vel-Figu­ren dis­ku­tiert. Ole Gör­gens brach­te zahl­rei­che Bücher mit, um unter­schied­li­che Graf­fi­ti-Sti­le und Street-Art-Tech­ni­ken vor­zu­stel­len. Dar­über hin­aus erklär­te er die Geschich­te und Kul­tur des Graf­fi­tis und sprach über recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, um das Bewusst­sein für lega­le Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten zu schär­fen. Ein wich­ti­ger Bestand­teil des Work­shops war die Ver­mitt­lung tech­ni­scher Grund­la­gen. Neben der rich­ti­gen Hand­ha­bung der Spray­do­sen wur­den ver­schie­de­ne Sprüh­tech­ni­ken wie Lini­en­füh­rung, Schat­tie­run­gen und Farb­ver­läu­fe aus­pro­biert.

Auch Sicher­heits­aspek­te kamen nicht zu kurz: Die Teil­neh­men­den erhiel­ten Hin­wei­se zum Umgang mit Schutz­mas­ken, geeig­ne­ter Klei­dung und dem Arbei­ten im Frei­en. Die ers­ten Sprüh­ar­bei­ten fan­den auf spe­zi­el­len Übungs­plat­ten statt, auf denen jeder sei­ne indi­vi­du­el­len Kunst­wer­ke gestal­ten und spä­ter mit nach Hau­se neh­men konn­te. Im zwei­ten Teil des Work­shops wur­de es dann groß­flä­chig: Auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Jugend­gäs­te­hau­ses, an der Rück­sei­te der Gara­gen­wand, ent­stand auf einer etwa 10 Meter brei­ten und 2 Meter hohen Pro­be­wand ein gemein­schaft­li­ches Graf­fi­ti.

Bei son­ni­gem Wet­ter konn­ten sich die Jugend­li­chen krea­tiv ent­fal­ten und ers­te Erfah­run­gen mit grö­ße­ren Wand­ge­stal­tun­gen sam­meln. Das nächs­te Pro­jekt­tref­fen ist für Ende März geplant. Dann wird die ers­te offi­zi­el­le Auf­trags­ar­beit umge­setzt – eine Gestal­tung der Mau­er der Kin­der­ta­ges­stät­te Frei­heit.

Foto: Stadt Oster­ode am Harz

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