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Gas­tro-Revo­lu­ti­on auf dem Bro­cken­gip­fel: Göt­tin­ger Ket­te Tim­ber­jacks will Steaks und Bur­ger anbie­ten

Die Gas­tro­no­mie auf dem Bro­cken – dem mit 1 141 Metern höchs­ten Berg Nord­deutsch­lands – steht vor einer bedeu­ten­den Ver­än­de­rung. Der Land­kreis Harz hat sich ent­schie­den, gemein­sam mit der Göt­tin­ger Restau­rant­ket­te Tim­ber­jacks ein neu­es kuli­na­ri­sches Kon­zept auf dem Bro­cken­pla­teau zu ver­wirk­li­chen. Die­ses Vor­ha­ben gilt als ein zen­tra­les Ele­ment der tou­ris­ti­schen Neu­aus­rich­tung des Ber­ges und soll die Attrak­ti­vi­tät für Besu­cher deut­lich stei­gern.

Tim­ber­jacks: Vom loka­len Restau­rant zur Bar­be­cue-Mar­ke

Tim­ber­jacks ist eine 2016 in Göt­tin­gen gegrün­de­te Restau­rant- und Bar­be­cue-Ket­te, die sich auf Steaks, Bur­ger, Sala­te und Street­food spe­zia­li­siert hat. Das Unter­neh­men betreibt der­zeit meh­re­re Stand­or­te in Deutsch­land – unter ande­rem in Göt­tin­gen, Kas­sel, Sie­gen und Bis­pin­gen – und plant wei­te­re Filia­len. Geschäfts­füh­rer Tho­mas Kem­ner bezeich­net das Pro­jekt auf dem Bro­cken als das „Leucht­turm­pro­jekt“ der Mar­ke.

„Bar­be­cue statt Erb­sen­sup­pe“ – Ein neu­es Gas­tro­no­mie-Kon­zept

Das neue Kon­zept auf dem Bro­cken steht unter dem Mot­to „Bar­be­cue statt Erb­sen­sup­pe“, wie Land­rat Tho­mas Bal­ce­row­ski betont hat. Statt tra­di­tio­nel­ler Berg­kü­che soll hier künf­tig ein Ange­bot ste­hen, das – rus­ti­kal und ame­ri­ka­nisch inspi­riert – vor allem Grill- und Bar­be­cue-Gerich­te umfasst. Auf der Spei­se­kar­te wer­den Steaks und Bur­ger, aber auch wei­te­re krea­ti­ve Gerich­te und Street­food-Vari­an­ten ste­hen, die dem Geschmack einer brei­ten Ziel­grup­pe ent­spre­chen.

Die­se gas­tro­no­mi­sche Aus­rich­tung soll nicht nur die Wan­de­rer und Tages­be­su­cher anspre­chen, son­dern den Bro­cken auch als Ziel für län­ge­re Auf­ent­hal­te attrak­tiv machen. Dafür plant Tim­ber­jacks nicht nur ein ganz­tä­gi­ges Gas­tro­no­mie­an­ge­bot, son­dern auch ein erwei­ter­tes Hotel mit 60 bis 80 Bet­ten, damit Gäs­te auch über Nacht blei­ben kön­nen. Beson­ders abends soll so das kuli­na­ri­sche Ange­bot aus­ge­las­tet wer­den.

Umbau und Zukunfts­per­spek­ti­ven: 2027 soll es los­ge­hen

Bevor das Pro­jekt star­ten kann, ste­hen aller­dings umfang­rei­che Umbau­ar­bei­ten an. Die bestehen­den Gebäu­de auf dem Bro­cken wer­den voll­stän­dig ent­kernt und für das neue Kon­zept umge­stal­tet. Geneh­mi­gun­gen müs­sen ein­ge­holt wer­den, und die Pla­nun­gen sind in vol­lem Gan­ge. Der Betrieb soll nach aktu­el­lem Stand im Jahr 2027 star­ten.

Die Inves­ti­tio­nen für den gas­tro­no­mi­schen Bereich wer­den auf rund acht Mil­lio­nen Euro geschätzt. Eben­so plant das Unter­neh­men, bis zu 80 Mit­ar­bei­ter für den Betrieb anzu­wer­ben – ein Schritt, der auch lokal Arbeits­plät­ze schaf­fen könn­te. Zusätz­lich sol­len auf dem Bro­cken künf­tig Ver­an­stal­tun­gen mit Live-Musik und wei­te­ren Attrak­tio­nen statt­fin­den, die den Besuch noch abwechs­lungs­rei­cher machen sol­len.

 

Hohe Bedeu­tung für den Harz und den Tou­ris­mus

Die Ent­schei­dung, Tim­ber­jacks als Betrei­ber für das Gas­tro­no­mie- und Hotel­pro­jekt auf dem Bro­cken zu wäh­len, ist Teil einer brei­te­ren Initia­ti­ve, das Bro­cken­tou­ris­mus-Kon­zept zu moder­ni­sie­ren. Nach dem Kauf des Bro­cken­pla­teaus durch den Land­kreis im Som­mer 2025 soll der Berg nicht nur als Ziel für Natur­freun­de und Wan­de­rer attrak­tiv blei­ben, son­dern auch als Erleb­nis-Desti­na­ti­on im 21. Jahr­hun­dert.

Indem klas­si­sche Berg­gas­tro­no­mie durch ein moder­nes, inter­na­tio­na­les Bar­be­cue-Kon­zept ersetzt wird, könn­te der Bro­cken künf­tig noch mehr Besu­cher anzie­hen – nicht nur aus dem Harz, son­dern deutsch­land­weit und dar­über hin­aus. Dies könn­te auch den regio­na­len Ver­kehr stär­ken, ins­be­son­de­re die Har­zer Schmal­spur­bah­nen, die den Groß­teil der Gäs­te zum Gip­fel brin­gen.

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