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Früh­jahrs-Check fürs Auto: Glän­zend statt sal­zig durch die neue Sai­son

Ein Frühjahrscheck ist fürs Auto jetzt besonders wichtig
Ein Frühjahrscheck ist fürs Auto jetzt besonders wichtig

Wenn die ers­ten war­men Son­nen­strah­len das graue Win­ter­wet­ter ablö­sen, ist der idea­le Zeit­punkt für einen gründ­li­chen Fahr­zeug­check im Früh­jahr gekom­men. Wer sei­nem Auto jetzt etwas Auf­merk­sam­keit schenkt, trägt nicht nur zum Wert­erhalt bei, son­dern erhöht auch die Sicher­heit im Stra­ßen­ver­kehr.

1. Gründ­li­che Rei­ni­gung: Salz und Schmutz ent­fer­nen

Wäh­rend der kal­ten Mona­te setzt vor allem Streu­salz dem Fahr­zeug stark zu. Es greift den Lack an und kann am Unter­bo­den Rost ver­ur­sa­chen.

Wasch­an­la­ge mit Extra:
Eine inten­si­ve Auto­wä­sche inklu­si­ve Unter­bo­den­rei­ni­gung ist jetzt beson­ders wich­tig. So las­sen sich Salz­res­te und Win­ter­dreck auch aus schwer erreich­ba­ren Stel­len ent­fer­nen.

Lack über­prü­fen:
Kon­trol­lie­ren Sie die Karos­se­rie auf klei­ne Stein­schlä­ge oder Krat­zer. Sol­che Schä­den soll­ten mög­lichst schnell mit einem Lack­stift behan­delt wer­den, damit sich kein Rost bil­det.

Innen­raum säu­bern:
Feuch­te Gum­mi­mat­ten soll­ten ent­fernt und der Tep­pich gründ­lich abge­saugt wer­den. Auch die Schei­ben von innen zu rei­ni­gen lohnt sich: Rück­stän­de aus dem Win­ter kön­nen bei tief ste­hen­der Früh­lings­son­ne stö­ren­de Blen­dun­gen ver­ur­sa­chen.

2. Rei­fen­wech­sel nach der O‑bis-O-Regel

Vie­le Auto­fah­rer ori­en­tie­ren sich wei­ter­hin an der bekann­ten Faust­re­gel „von Ostern bis Okto­ber“, wenn es um den Wech­sel auf Som­mer­rei­fen geht.

Pro­fil­tie­fe prü­fen:
Gesetz­lich vor­ge­schrie­ben sind min­des­tens 1,6 Mil­li­me­ter Pro­fil. Fach­leu­te emp­feh­len jedoch min­des­tens drei Mil­li­me­ter, um eine gute Haf­tung auf der Stra­ße zu gewähr­leis­ten.

Zustand kon­trol­lie­ren:
Wer­fen Sie außer­dem einen Blick auf die Rei­fen­flan­ken. Ris­se oder Beu­len kön­nen ein Sicher­heits­ri­si­ko dar­stel­len. Nach dem Wech­sel soll­te auch der Rei­fen­druck kor­rekt ein­ge­stellt wer­den.

3. Tech­nik kurz durch­che­cken

Ein kur­zer Kon­troll­blick unter die Motor­hau­be kann spä­te­re Pro­ble­me ver­mei­den.

Flüs­sig­kei­ten kon­trol­lie­ren:
Über­prü­fen Sie Motor­öl, Kühl­mit­tel sowie Brems­flüs­sig­keit und fül­len Sie sie bei Bedarf nach.

Schei­ben­wi­scher begut­ach­ten:
Käl­te, Eis und Schnee set­zen den Wischer­blät­tern im Win­ter zu. Wenn sie Schlie­ren hin­ter­las­sen, ist ein Aus­tausch sinn­voll.

Beleuch­tung tes­ten:
Stel­len Sie sicher, dass alle Leuch­ten ein­wand­frei funk­tio­nie­ren – ins­be­son­de­re Blin­ker und Brems­lich­ter wer­den dabei leicht über­se­hen.

4. Sau­be­re Luft im Innen­raum

Nach den feuch­ten Win­ter­mo­na­ten kann sich im Fahr­zeug ein unan­ge­neh­mer Geruch bil­den. Häu­fig ist ein ver­schmutz­ter Innen­raum- bzw. Pol­len­fil­ter die Ursa­che. Wird die­ser im Früh­jahr gewech­selt, arbei­tet auch die Kli­ma­an­la­ge effi­zi­en­ter, und beson­ders All­er­gi­ker pro­fi­tie­ren von sau­be­rer Luft im Auto.

Tipp vom Fach­mann:
Wenn Ihr Fahr­zeug ohne­hin zum Rei­fen­wech­sel in der Werk­statt ist, las­sen Sie gleich einen kur­zen Blick auf Brems­be­lä­ge und Bat­te­rie wer­fen. Gera­de die Bat­te­rie wird durch nied­ri­ge Tem­pe­ra­tu­ren stark bean­sprucht und kann nach dem Win­ter schnel­ler an Leis­tung ver­lie­ren.

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