Anzeige

„Frau­en schrei­ben Geschich­te“ am 30. April im Palais Sal­feldt

Qued­lin­burg (red). Mut, Selbst­ver­trau­en und die Kraft, Hür­den zu über­win­den – die­se The­men ste­hen im Mit­tel­punkt eines beson­de­ren Thea­ter­pro­jekts des Ört­li­chen Teil­ha­be­ma­nage­ments und des Sozi­al­psych­ia­tri­schen Diens­tes des Gesund­heits­am­tes im Land­kreis Harz. Das Stück gibt psy­chisch erkrank­ten Frau­en eine Stim­me und ent­stand in einem ein­jäh­ri­gen krea­ti­ven Pro­zess unter der Lei­tung einer Thea­ter­päd­ago­gin. Die ein­ma­li­ge Auf­füh­rung fin­det am Mitt­woch, 30. April, im Musik­zim­mer des Palais Sal­feldt in Qued­lin­burg statt.

Jede Dar­stel­le­rin ver­kör­pert eine Lebens­pha­se von Doro­thea Chris­tia­ne Erx­le­ben. Die 1715 in Qued­lin­burg gebo­re­ne Erx­le­ben war die ers­te pro­mo­vier­te Ärz­tin Deutsch­lands und dien­te als Inspi­ra­ti­on für das Stück. Die Rol­len ori­en­tie­ren sich an ihrem Lebens­weg, wur­den jedoch durch die per­sön­li­chen Erfah­run­gen der Teil­neh­me­rin­nen ergänzt und wei­ter­ent­wi­ckelt. So bringt jede Frau ein Stück ihrer eige­nen Geschich­te mit auf die Büh­ne.

Das Thea­ter­stück lädt das Publi­kum dazu ein, sich mit The­men wie psy­chi­scher Gesund­heit, Selbst­be­stim­mung und gesell­schaft­li­chen Wider­stän­den aus­ein­an­der­zu­set­zen. Es trägt zur Sen­si­bi­li­sie­rung für die Lebens­wirk­lich­keit psy­chisch erkrank­ter Men­schen bei und zeigt ein­drucks­voll, dass Mut, Selbst­ver­trau­en und Durch­hal­te­ver­mö­gen – damals wie heu­te – ent­schei­dend sind.

Die Vor­stel­lun­gen fin­den am 30. April um 17 Uhr und um 19 Uhr im Musik­zim­mer des Palais Sal­feldt, Korn­markt 6, 06484 Qued­lin­burg, statt.

Der Ein­tritt ist frei, eine Anmel­dung ist jedoch erfor­der­lich.

Anmel­dung & Rück­fra­gen:
Ört­li­ches Teil­ha­be­ma­nage­ment Land­kreis Harz
E‑Mail: teilhabe@kreis-hz.de
Tele­fon: 03941 5970–4506 oder 03941 5970–4508

Hin­weis zur Bar­rie­re­frei­heit:
Soll­ten Besu­cher Unter­stüt­zungs­be­darf haben, bit­ten wir um früh­zei­ti­ge Rück­mel­dung. Die Kol­le­gen des Ört­li­chen Teil­ha­be­ma­nage­ments set­zen sich ger­ne dafür ein, einen mög­lichst bar­rie­re­ar­men und ange­neh­men Thea­ter­be­such zu ermög­li­chen.

Foto: Land­kreis Harz

Anzeige

Anzeige