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Fran­zis­ka­ner­ka­pel­le in Qued­lin­burg wie­der zugäng­lich

Die Fran­zis­ka­ner­ka­pel­le in der Qued­lin­bur­ger Schul­stra­ße ist nach mehr­jäh­ri­ger Sanie­rung wie­der zugäng­lich. Das his­to­ri­sche Bau­denk­mal wur­de am Mon­tag, 29. Juni 2026, an die Öffent­lich­keit über­ge­ben.

Die Sanie­rungs­ar­bei­ten hat­ten bereits 2018 begon­nen. Ziel war es, den Fran­zis­ka­ner­bau aus dem 13. Jahr­hun­dert für kom­men­de Gene­ra­tio­nen zu erhal­ten. Im Mit­tel­punkt stan­den der Erhalt der his­to­ri­schen Bau­sub­stanz und der behut­sa­me Ein­satz tra­di­tio­nel­ler Hand­werks­tech­ni­ken.

Sta­ti­sche Siche­rung als größ­te Her­aus­for­de­rung

Nach Anga­ben der Stadt war die sta­ti­sche Siche­rung die größ­te Her­aus­for­de­rung bei der Restau­rie­rung. Sämt­li­che Arbei­ten erfolg­ten in enger Abstim­mung mit der Unte­ren Denk­mal­schutz­be­hör­de.

Ins­ge­samt wur­den rund 890.000 Euro inves­tiert. Für die Maß­nah­me konn­te eine För­der­quo­te von mehr als 90 Pro­zent erreicht wer­den. Die Siche­rungs­ar­bei­ten im ers­ten Bau­ab­schnitt wur­den über das Pro­gramm Stadt­um­bau der Städ­te­bau­för­de­rung unter­stützt. Für die anschlie­ßen­den Restau­rie­rungs­ar­bei­ten kamen Mit­tel aus dem Pro­gramm Leben­di­ge Zen­tren hin­zu.

Ver­bin­dung zur angren­zen­den Schu­le

Die Kapel­le aus dem Jahr 1280 ist nach der Sanie­rung eng mit der angren­zen­den Sekun­dar­schu­le Qued­lin­burg ver­bun­den. Eine neu errich­te­te Metall­brü­cke ver­bin­det das Schul­ge­bäu­de mit dem Ober­ge­schoss der Kapel­le. Auch die Ver­sor­gungs­lei­tun­gen wer­den über die Schu­le geführt, da die Kapel­le kei­nen eige­nen Haus­an­schluss besitzt.

Wie das Gebäu­de künf­tig genutzt wird, soll ab dem kom­men­den Schul­jahr gemein­sam von Kol­le­gi­um und Schü­ler­schaft ent­wi­ckelt wer­den. Ziel ist es, die Fran­zis­ka­ner­ka­pel­le mit neu­em Leben zu fül­len und einen Ort für Kul­tur, Bil­dung und Begeg­nung zu schaf­fen.

Foto: Welt­erbe­stadt Qued­lin­burg

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