In der Nacht zu Dienstag ist es im Osteroder Ortsteil Lerbach zu einem verheerenden Brand gekommen. Ein Einfamilienhaus wurde vollständig zerstört, der Dachstuhl eines angrenzenden Gebäudes erheblich beschädigt. Die Polizei geht bislang von einem hohen Sachschaden aus, dessen genaue Höhe noch unklar ist.
Die Feuerwehr wurde gegen 2.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das betroffene Haus bereits in Vollbrand. Auch der Dachstuhl des Nachbarhauses war zu diesem Zeitpunkt bereits von den Flammen erfasst.
Herausfordernder Einsatz in enger Bebauung
Wegen der engen Bebauung gestaltete sich der Einsatz besonders schwierig. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Zwei Drehleitern kamen zum Einsatz, um die Flammen sowohl von außen als auch von innen bekämpfen zu können.
„Die größte Herausforderung besteht aktuell darin, versteckte Glutnester im Dachbereich freizulegen und abzulöschen“, erklärte Stadtbrandmeister Lars Kreiter. Diese Nachlöscharbeiten seien besonders zeitaufwendig und erforderten höchste Sorgfalt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Drei Personen verletzt – Tiere gerettet
Nach Angaben von Ortsbrandmeister Andreas Kratsch mussten drei Personen mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sie konnten inzwischen wieder entlassen werden. Zudem konnten mehrere Tiere aus dem brennenden Gebäude gerettet werden.
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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