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Film­abend zum Frau­en­tag stößt in Hal­ber­stadt auf gro­ßes Inter­es­se

Mehr als 50 Inter­es­sier­te haben am 9. März im Kino­park Zucker­fa­brik in Hal­ber­stadt an einem Film- und Gesprächs­abend anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Frau­en­ta­ges teil­ge­nom­men. Gezeigt wur­de der Film Han­nah Are­ndt, der sich mit dem Leben und Wir­ken der deutsch-jüdi­schen Phi­lo­so­phin beschäf­tigt.

Im Mit­tel­punkt des Films steht Are­ndts viel dis­ku­tier­tes Kon­zept der Bana­li­tät des Bösen. Ihre Gedan­ken zu Ver­ant­wor­tung, Moral und gesell­schaft­li­cher Wach­sam­keit gel­ten bis heu­te als aktu­ell. Ent­spre­chend auf­merk­sam ver­folg­ten die Besu­che­rin­nen und Besu­cher die fil­mi­sche Dar­stel­lung ihres Lebens und ihrer Über­le­gun­gen.

Leben­di­ge Dis­kus­si­on nach der Vor­füh­rung

Im Anschluss an den Film ent­wi­ckel­te sich ein inten­si­ver Gedan­ken­aus­tausch. Vie­le Gäs­te nutz­ten die Gele­gen­heit, ihre Ein­drü­cke zu schil­dern, Fra­gen zu stel­len und über die Bedeu­tung von Are­ndts Ideen für die Gegen­wart zu dis­ku­tie­ren. Der offe­ne Dia­log wur­de von den Teil­neh­men­den als berei­chernd emp­fun­den.

Auch der Film selbst wur­de von den Anwe­sen­den posi­tiv auf­ge­nom­men. Dar­über hin­aus lob­ten zahl­rei­che Gäs­te die Orga­ni­sa­ti­on der Ver­an­stal­tung, die Raum für Begeg­nung, Gesprä­che und neue Per­spek­ti­ven bot.

Die Ver­an­stal­tung wur­de in Koope­ra­ti­on mit dem Frau­en­zen­trum Lilith, dem Deut­schen Gewerk­schafts­bund, der Gewerk­schaft ver.di, dem Land­kreis Harz sowie der Stadt Hal­ber­stadt orga­ni­siert.

Foto: Stadt Hal­ber­stadt / Andrea Schwarz­loos

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