Ein Waldbrand hat am Rohnberg bei Ilsenburg eine rund 2.000 Quadratmeter große Fläche im Nationalpark Harz erfasst. Einsatzkräfte entdeckten das Feuer am Samstagnachmittag und löschten es bis Sonntagmittag vollständig.
An dem Einsatz beteiligten sich die Feuerwehren aus Ilsenburg, Drübeck, Darlingerode, Bad Harzburg und Wasserleben. Unterstützt wurden sie vom Löschflugzeug Hexe 1 des Landkreises Harz und von Forstwirten des Nationalparks.
Die schwer zugängliche Brandstelle lag an einem etwa einen Kilometer langen inoffiziellen Pfad. Vorsorglich standen Forstmaschinen bereit, um zusätzliche Zufahrten oder Brandschneisen anzulegen. Ihr Einsatz war jedoch nicht erforderlich.
Brandursache wird ermittelt
Die Brandstelle befand sich abseits der offiziellen Wege. Nach Einschätzung der Nationalparkverwaltung könnte dort ein Feuer von Wildcampern entzündet worden sein. Die Polizei ermittelt zur Ursache.
Nationalparkleiter Roland Pietsch dankte den beteiligten Feuerwehren und Mitarbeitern der Verwaltung für die Zusammenarbeit. Die Abläufe und die Aufgabenteilung bei solchen Einsätzen seien inzwischen gut eingespielt.
Nationalpark appelliert an Besucher
Offenes Feuer, Grillen und die Verwendung von Outdoor-Kochern sind im Nationalpark ganzjährig verboten. Auch das Rauchen ist nur eingeschränkt erlaubt. Verstöße können nach den geltenden Landesgesetzen mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
Auch weggeworfene Zigaretten, Funken und Fahrzeuge, die auf trockenem Gras abgestellt werden, können Brände auslösen. Zufahrtswege müssen für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge freigehalten werden.
Wer einen Waldbrand oder eine unklare Rauchentwicklung bemerkt, soll umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 verständigen. Beobachtungen zu illegalem Campen oder offenem Feuer sollten der Polizei gemeldet werden.
Foto: Roland Pietsch































