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		<title>Quedlinburger Feuerwehrleute erhalten neue Blaulichtkarte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 16:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Quedlinburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Quedlinburg, Gernrode und Bad Suderode haben die neue Ehrenamtskarte des Landkreises Harz erhalten. Die Karten wurden bei einem gemeinsamen Termin im Klietz Sportpark übergeben und sollen das ehrenamtliche Engagement im Brand- und Katastrophenschutz würdigen. Die auch als Blaulichtkarte bezeichnete Ehrenamtskarte gilt im gesamten Landkreis Harz und ermöglicht Vergünstigungen bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aus Quedlinburg, Gernrode und Bad Suderode haben die neue Ehrenamtskarte des Landkreises Harz erhalten. Die Karten wurden bei einem gemeinsamen Termin im Klietz Sportpark übergeben und sollen das ehrenamtliche Engagement im Brand- und Katastrophenschutz würdigen.</p>
<p>Die auch als Blaulichtkarte bezeichnete Ehrenamtskarte gilt im gesamten Landkreis Harz und ermöglicht Vergünstigungen bei verschiedenen Freizeit‑, Kultur- und Bildungseinrichtungen. In der derzeitigen Pilotphase erhalten zunächst aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren die Karte. Später sollen auch das Technische Hilfswerk und weitere Hilfsorganisationen einbezogen werden.</p>
<p><strong>Zusätzliche Vergünstigungen in Quedlinburg</strong></p>
<p>In Quedlinburg gelten darüber hinaus weitere Vergünstigungen. Auf Grundlage eines Stadtratsbeschlusses erhalten Feuerwehrleute sowie ehrenamtliche Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks freien Eintritt in die städtischen Museen und die Badeeinrichtungen der Freizeit und Service Quedlinburg GmbH.</p>
<p>Dazu zählen der Klietz Sportpark, der Osterteich und das Hallenbad. Im Klietz Sportpark können neben dem Freibad auch die Minigolf- und Beachvolleyballanlage kostenfrei genutzt werden.</p>
<p>Bei der Übergabe dankten Stadtwehrleiter und Stadtratsvorsitzender Sebastian Petrusch sowie Michael Busch, Fachbereichsleiter Recht, Ordnung und Kommunales, den Einsatzkräften für ihr Engagement. Auch Eiko Fliege, Geschäftsführer der Freizeit und Service Quedlinburg GmbH, begrüßte die Feuerwehrleute.</p>
<p><strong>185 Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr</strong></p>
<p>Die Freiwillige Feuerwehr der Welterbestadt Quedlinburg zählt derzeit 185 Mitglieder. Davon gehören 88 der aktiven Einsatzabteilung an. 49 sind in der Ortsfeuerwehr Quedlinburg aktiv, 39 in der Ortsfeuerwehr Gernrode. Hinzu kommen 45 Mitglieder der Ehrenabteilungen, 32 Kinder in den Kinderfeuerwehren und 20 Mitglieder in den Jugendfeuerwehren.</p>
<p>Neben den Einsätzen investieren die Feuerwehrleute regelmäßig Zeit in Aus- und Fortbildungen, Übungen und Bereitschaftsdienste.</p>
<p><strong>Bereits 337 Einsätze im laufenden Jahr</strong></p>
<p>Die Ortsfeuerwehren Quedlinburg und Gernrode absolvierten im laufenden Jahr bereits 337 Einsätze. Davon entfielen 250 auf die Ortsfeuerwehr Quedlinburg und 87 auf die Ortsfeuerwehr Gernrode.</p>
<p>Zu den größeren Einsätzen gehörten ein Schornsteinbrand in einer Fleischerei am Neuen Weg im Januar, die Unterstützung der Feuerwehr Thale bei einem Wohnhausbrand in der Karl-Marx-Straße im Mai sowie Wald- und Flächenbrände im Raum Gernrode, Ballenstedt und Umgebung im August. Zuletzt waren Einsatzkräfte auch bei der Rettung einer abgestürzten Person am Lehhof-Felsen gefordert.</p>
<p>Foto: Welterbestadt Quedlinburg</p>
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		<title>Harfenklänge aus dem Norden in der Stabkirche Hahnenklee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 16:02:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Harz erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Goslar]]></category>
		<category><![CDATA[Hahnenklee-Bockswiese]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Harfenisten aus dem Norden Europas gestalten am Donnerstag, 3. September, ein gemeinsames Konzert in der Stabkirche Hahnenklee. Erik Ask-Upmark und Tim Rohrmann präsentieren dort unter dem Titel Reise nach Norden keltische und nordische Folkmusik. Der schwedische Musiker Erik Ask-Upmark widmet sich insbesondere der traditionellen nordischen Musik. Neben der Harfe spielt er auch den schwedischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Harfenisten aus dem Norden Europas gestalten am Donnerstag, 3. September, ein gemeinsames Konzert in der Stabkirche Hahnenklee. Erik Ask-Upmark und Tim Rohrmann präsentieren dort unter dem Titel Reise nach Norden keltische und nordische Folkmusik.</p>
<p>Der schwedische Musiker Erik Ask-Upmark widmet sich insbesondere der traditionellen nordischen Musik. Neben der Harfe spielt er auch den schwedischen Dudelsack Säckpipa. In seinem Repertoire verbindet er keltische Harfenklänge mit nordischen Tänzen, Polska-Rhythmen und historischen Melodien. Ask-Upmark hat mehrere Alben veröffentlicht und tritt international auf.</p>
<p>Tim Rohrmann ist mit seinem Harfenspiel seit vielen Jahren in der Region bekannt. Seine Musik verbindet unter anderem mittelalterliche Melodien, keltische Traditionen, Jazz-Elemente und Einflüsse aus verschiedenen Teilen der Welt. In mehr als drei Jahrzehnten hat er einen eigenen Stil entwickelt, der von ruhigen Passagen bis zu rhythmisch geprägten Stücken reicht.</p>
<p>Beim gemeinsamen Konzert stehen traditionelle schwedische Melodien und das Zusammenspiel der beiden Harfen im Mittelpunkt. Auch die Polska, ein typischer schwedischer Tanz, sowie Motive aus der nordischen Sagenwelt fließen in das Programm ein.</p>
<p>Das Konzert findet am 3. September in der Stabkirche Hahnenklee, Prof.-Mohrmann-Weg 1, statt.</p>
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		<title>Tafel sucht dringend Fahrer für Lebensmittel-Touren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 16:01:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altkreis Osterode]]></category>
		<category><![CDATA[Harz erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Lasfelde]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Osteroder Tafel unterstützt zahlreiche Menschen zwischen Oberharz und Eichsfeld und bewahrt zugleich Lebensmittel vor der Entsorgung. Möglich ist diese Arbeit vor allem durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher. Bei einem Sommerfest in Lasfelde stand ihr Engagement im Mittelpunkt. Die Helfer geben Lebensmittel in den Ausgabestellen aus, prüfen und sortieren die Waren, packen Kisten oder holen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die Osteroder Tafel unterstützt zahlreiche Menschen zwischen Oberharz und Eichsfeld und bewahrt zugleich Lebensmittel vor der Entsorgung. Möglich ist diese Arbeit vor allem durch den Einsatz vieler Ehrenamtlicher. Bei einem Sommerfest in Lasfelde stand ihr Engagement im Mittelpunkt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Helfer geben Lebensmittel in den Ausgabestellen aus, prüfen und sortieren die Waren, packen Kisten oder holen Lebensmittel bei Märkten und anderen Betrieben ab. Angesichts einer gestiegenen Armutsgefährdung gewinnt diese Unterstützung für viele Menschen weiter an Bedeutung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Beim Sommerfest hatte die Tafel alle Mitarbeitenden und fördernden Mitglieder zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Henning Willig dankte den Ehrenamtlichen im Namen des Vorstands für ihren Einsatz. Neben der Anerkennung bot die Veranstaltung vor allem Gelegenheit zum Austausch über die gemeinsame Arbeit und die damit verbundenen Herausforderungen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Klare Abläufe sind notwendig</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Die Arbeit der Tafel erfordert feste organisatorische Strukturen und klare Regeln. Nicht immer können diese von allen Betroffenen unmittelbar nachvollzogen werden. Damit Ausgabe, Sortierung und Abholung funktionieren, müssen die einzelnen Bereiche jedoch zuverlässig ineinandergreifen.</p>
<p class="isSelectedEnd">In Gesprächen während des Sommerfestes wurde auch Kritik an der aktuellen Sozialpolitik geäußert. Gleichzeitig steht die Tafel vor praktischen Problemen: Märkte geben nach Angaben der Verantwortlichen weniger Lebensmittel ab, während zugleich mehr Menschen bedürftig sind oder an der Grenze zur Berechtigung für die Unterstützung stehen.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Fahrer werden dringend gesucht</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Eine der größten Herausforderungen ist derzeit die Suche nach ausreichend Fahrern. Bei den Touren müssen zahlreiche Kisten mit Lebensmitteln abgeholt werden, weshalb die Tätigkeit körperlich anspruchsvoll ist. Gleichzeitig braucht die Tafel verlässliche Helfer, die die Fahrten regelmäßig übernehmen können.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit die Versorgung weiterhin gesichert werden kann, sucht die Osteroder Tafel deshalb dringend weitere Fahrer.</p>
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		<title>TU Clausthal plant neuen Hochschulstandort in Goslar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 15:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Goslar]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Goslar]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Technische Universität Clausthal, die Stadt Goslar und die Hans-Joachim Tessner-Stiftung wollen gemeinsam einen neuen Wissenschafts- und Innovationscampus in Goslar entwickeln. Als Standort für das geplante Universitätsgebäude ist das städtische Grundstück Am Stollen 19 vorgesehen. Der Campus soll Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verbinden. Zugleich soll das Projekt zur Fachkräftesicherung, zum Technologietransfer und zur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Technische Universität Clausthal, die Stadt Goslar und die Hans-Joachim Tessner-Stiftung wollen gemeinsam einen neuen Wissenschafts- und Innovationscampus in Goslar entwickeln. Als Standort für das geplante Universitätsgebäude ist das städtische Grundstück Am Stollen 19 vorgesehen.</p>
<p>Der Campus soll Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verbinden. Zugleich soll das Projekt zur Fachkräftesicherung, zum Technologietransfer und zur nachhaltigen Entwicklung Goslars und der Region beitragen.</p>
<p>Inhaltliche Schwerpunkte sollen der neue Studiengang AI Engineering, die Energieforschung sowie Informations- und Sensortechnologien der TU Clausthal sein. Langfristig sehen die Beteiligten das Potenzial, den Hochschulstandort in Goslar auf bis zu 1.000 Studierende auszubauen.</p>
<p>TU-Präsidentin Sylvia Schattauer bezeichnete die Unterstützung der Tessner-Stiftung als wichtiges Signal für die weitere Entwicklung der Universität. Ein neuer Funktionsbau mit moderner Forschungsinfrastruktur und Raum für innovative Lehrkonzepte könne die TU Clausthal sowohl in Goslar als auch am Hauptstandort Clausthal stärken.</p>
<p>Auch das Land Niedersachsen begrüßt das Vorhaben. Wissenschaftsstaatssekretär Joachim Schachtner sieht insbesondere in Bereichen wie Energie- und Wasserstoffforschung, Geoenergiesystemen und digitalen Technologien Chancen für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Das Land werde die weitere Entwicklung des Projekts unterstützen.</p>
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		<title>Bachs Inspiration beim 46. Quedlinburger Musiksommer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 15:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Harz erleben]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Quedlinburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Vokalensemble Ælbgut aus Dresden ist am Samstag, 22. August, beim 46. Quedlinburger Musiksommer zu Gast. Ab 19 Uhr präsentiert das Ensemble in der Stiftskirche St. Servatii das Programm Bachs Inspiration. Der Musiksommer steht in diesem Jahr unter dem Motto Sehnsucht. Im Mittelpunkt des Konzerts stehen die musikalischen Einflüsse auf Johann Sebastian Bach. Vor rund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Vokalensemble Ælbgut aus Dresden ist am Samstag, 22. August, beim 46. Quedlinburger Musiksommer zu Gast. Ab 19 Uhr präsentiert das Ensemble in der Stiftskirche St. Servatii das Programm Bachs Inspiration. Der Musiksommer steht in diesem Jahr unter dem Motto Sehnsucht.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Konzerts stehen die musikalischen Einflüsse auf Johann Sebastian Bach. Vor rund 300 Jahren wirkte Bach als Thomaskantor in Leipzig und prägte die Musikgeschichte nachhaltig. Ælbgut begibt sich gemeinsam mit einem Lautenisten auf eine musikalische Reise durch Bachs Notenarchiv und stellt Komponisten vor, die ihn begleiteten oder von seinem Wirken beeinflusst wurden.</p>
<p>Zu hören sind Motetten und Arien unter anderem von Georg Philipp Telemann und Jan Dismas Zelenka sowie von Bachs Söhnen Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann Bach. Den Abschluss des Programms bildet Johann Sebastian Bachs Motette Lobet den Herrn.</p>
<p><strong>Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse</strong></p>
<p>Eintrittskarten kosten 20 Euro, ermäßigt 18 Euro. Erhältlich sind sie bei der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH und in der Buchhandlung Gebecke sowie online über die Internetseiten des Quedlinburger Musiksommers und Reservix. Zudem gibt es Karten an der Abendkasse.</p>
<p>Foto: GuidoWerner</p>
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		<title>Wo Bücher ein Zuhause finden: Wie die Villa Buch Bad Harzburg zusammenbringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 13:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Goslar]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Harzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal beginnt eine neue Geschichte nicht mit einem großen Geschäftsplan, sondern mit Räumen, die plötzlich eine neue Bedeutung bekommen. In Bad Harzburg ist genau daraus ein Ort entstanden, an dem heute Bücher weitergegeben, Erinnerungen bewahrt und Menschen zusammengebracht werden. Wo sich früher die Praxisräume ihres Vaters befanden, hat Katrin Pesic mit der Villa Buch einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Manchmal beginnt eine neue Geschichte nicht mit einem großen Geschäftsplan, sondern mit Räumen, die plötzlich eine neue Bedeutung bekommen. In Bad Harzburg ist genau daraus ein Ort entstanden, an dem heute Bücher weitergegeben, Erinnerungen bewahrt und Menschen zusammengebracht werden. Wo sich früher die Praxisräume ihres Vaters befanden, hat Katrin Pesic mit der Villa Buch einen Secondhandbuchladen geschaffen, der längst mehr ist als ein Geschäft. Zwischen vollgestellten Regalen, bekannten Romanen, überraschenden Fundstücken und immer neuen Geschichten ist ein Treffpunkt gewachsen, der zeigt, wie lebendig die Liebe zum gedruckten Wort sein kann.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Weg dorthin war keineswegs vorgezeichnet. Pesic studierte ursprünglich Medizin, arbeitete später im pharmazeutischen Bereich und hörte schließlich auf zu arbeiten. Doch einfach nichts zu tun, war für sie keine wirkliche Option. Die ehemaligen Praxisräume ihres verstorbenen Vaters waren vorhanden, ebenso eine persönliche Verbindung zu Büchern, die sie schon seit ihrer Kindheit begleitet. Also begann sie, die Räume neu zu denken. Regale wurden aufgestellt, Bücher von Freunden und Bekannten zusammengetragen, Flohmärkte durchstöbert und Stück für Stück entstand aus einer Idee ein Laden.</p>
<h2>Wenn aus zwei Buchgeschichten eine gemeinsame Zukunft wird</h2>
<p class="isSelectedEnd">Dass die Villa Buch heute eine besondere Stellung in Bad Harzburg einnimmt, hat auch mit einer zweiten Geschichte zu tun. Mehr als zwei Jahrzehnte lang gehörte “Das Lesestübchen” von Karin Krömer zur Bad Harzburger Bücherlandschaft. Als Krömer sich mit fast 70 Jahren nach 22 Jahren zurückziehen wollte, trafen zwei Entwicklungen genau im richtigen Moment aufeinander. Pesic hatte Platz, Begeisterung und einen neuen Laden. Krömer hatte einen gewachsenen Bestand, Stammkunden und jahrzehntelange Erfahrung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Aus Konkurrenz wurde Zusammenarbeit.</p>
<p class="isSelectedEnd">Als das Lesestübchen schließlich schloss, wurde der Umzug selbst zu einem Bild dafür, was Bücher in einer Stadt auslösen können. Rund 70 Menschen kamen zusammen und bildeten eine Menschenkette. Die Bücher wurden über etwa 200 Meter vom alten Laden bis zur Villa Buch weitergereicht. Buch für Buch, Hand für Hand.</p>
<p class="isSelectedEnd">Es war nicht einfach nur ein Umzug von Inventar. Es war die Weitergabe eines Stücks Bad Harzburger Stadtgeschichte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch personell lebt diese Verbindung weiter. Karin Krömer arbeitet weiterhin einmal pro Woche in der Villa Buch und kann dort bekannte Kunden und ihre Bücher betreuen. Ihre frühere Mitarbeiterin Katrin Langner ist ebenfalls mitgekommen. So steht die Villa Buch nicht für einen harten Schnitt, sondern für Weiterentwicklung. Etwas Bewährtes durfte bleiben und gleichzeitig etwas Neues entstehen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nach dem ersten Jahr zieht Pesic ein deutlich positives Fazit. Die Resonanz sei groß, viele Menschen seien längst zu Stammkunden geworden. Einige schauen einfach spontan herein und fragen, ob es etwas Neues gibt. Genau in solchen Momenten zeigt sich, dass ein kleiner Buchladen etwas leisten kann, das sich kaum in Verkaufszahlen ausdrücken lässt: Er kann ein vertrauter Ort werden.</p>
<h2>Ein Laden, in dem aus Lesern eine Gemeinschaft wird</h2>
<p class="isSelectedEnd">Die Villa Buch endet nicht an der Ladentheke. Einmal im Monat trifft sich dort ein Buchclub, den Pesic gemeinsam mit Sarah, einer begeisterten Buchliebhaberin, ins Leben gerufen hat. Im Durchschnitt kommen zehn bis zwölf Menschen zusammen, sprechen über Literatur, tauschen Eindrücke aus und entdecken Bücher durch die Augen anderer neu. Auch jüngere Teilnehmerinnen sind inzwischen dabei.</p>
<p class="isSelectedEnd">Für Pesic ist gerade das ein Grund zur Hoffnung. Denn obwohl Bücher mit Streaming, sozialen Medien und unzähligen digitalen Angeboten um Aufmerksamkeit konkurrieren, erlebt sie in ihrem Laden immer wieder junge Menschen, die ganz bewusst zum gedruckten Buch greifen.</p>
<p class="isSelectedEnd">“Es ist immer ein wunderbarer Austausch”, sagt Pesic über die Treffen des Buchclubs.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dieser Austausch zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Villa Buch. In den Ferien beteiligt sich der Laden am Bad Harzburger Ferienpass. Unter dem Motto “Kreuz und quer durch die Bücherregale” gibt es Rallyes, Lesezeichen werden gebastelt und Kinder können die Welt der Bücher spielerisch entdecken. Bei einer “magischen Nacht der Bücher” wurden die Räume verdunkelt und Zaubergeschichten vorgelesen. Auch Kindergärten kommen zu Besuch.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dabei geht es nicht darum, Kindern das Lesen mit erhobenem Zeigefinger näherzubringen. Es geht darum, Neugier zu wecken. Ein Buch soll nicht wie eine Pflicht wirken, sondern wie eine Tür, hinter der etwas Unbekanntes wartet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gleichzeitig richtet sich das Engagement an Menschen am anderen Ende des Lebens. In der Seniorenresidenz Scharenberg hat die Villa Buch eine Patenschaft für ein Bücherregal übernommen. Der vorhandene Bestand wurde durchgesehen und mit geeigneten gebrauchten Büchern ergänzt. Dabei achtet das Team unter anderem auf größere Schrift und handliche Ausgaben. Katrin Langner schaut regelmäßig nach dem Regal und nimmt auch Wünsche der Bewohner auf.</p>
<p class="isSelectedEnd">So wandern die Bücher weiter. Von einem Besitzer zum nächsten, von einer Generation zur anderen.</p>
<h2>Literatur, die in Bad Harzburg Wirkung entfaltet</h2>
<p class="isSelectedEnd">Auch finanziell bleibt ein Teil dessen, was in der Villa Buch entsteht, in der Region. Wenn Kunden beim Kauf eines Buches etwas mehr geben oder bei Veranstaltungen kleine zusätzliche Beträge zusammenkommen, sammelt Pesic dieses Geld. Etwa alle drei Monate geht eine Spende an eine regionale oder lokale Einrichtung. Unterstützt wurden beziehungsweise eingeplant sind unter anderem der Jugendtreff, der Kinderschutzbund und das Tierheim. Dabei kommen nach Angaben von Pesic regelmäßig etwa 200 bis 300 Euro zusammen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch Kooperationen gehören inzwischen selbstverständlich zum Alltag. Der Literaturtreff des Mehrgenerationenhauses war bereits zu Kaffee und Kuchen zu Gast. Eine Praktikantin, die Weltliteratur studiert und selbst am Buchclub teilnimmt, hielt einen Vortrag über Mark Twain. Bei der “Langen Nacht der Bücher” wiederum wurde die Villa Buch bis spät in den Abend zum Veranstaltungsort. Die Autorin Marie Cronos aus der Region las noch um 22 Uhr vor mehr als 30 Gästen. Über den gesamten Abend verteilt kamen laut Pesic mehr als 70 Menschen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Diese Zahlen erzählen vor allem eines: Menschen wollen solche Orte.</p>
<p class="isSelectedEnd">Sie wollen Räume, in denen sie nicht möglichst schnell etwas kaufen und wieder verschwinden müssen. Sie wollen miteinander sprechen, Empfehlungen austauschen, Kaffee trinken, einer Lesung zuhören oder zwischen Regalen auf ein Buch stoßen, nach dem sie überhaupt nicht gesucht hatten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Selbst die sozialen Medien, die auf den ersten Blick wie die Gegenspieler einer klassischen Buchhandlung wirken könnten, sind für die Villa Buch zu einer Brücke geworden. Pesic, die zuvor kaum auf Instagram aktiv war, baute sich innerhalb des ersten Jahres eine Community mit mehreren hundert Followern auf. Besonders deutlich spürte sie die Wirkung, nachdem eine Buchbloggerin aus München über die Villa Buch berichtet hatte und der Beitrag auch auf TikTok verbreitet wurde. In den folgenden Wochen kamen auffällig viele jüngere Besucher in den Laden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Vielleicht ist es genau diese Mischung, die die Villa Buch ausmacht. Hier stehen alte Bücher in neuen Regalen. Eine traditionsreiche Bad Harzburger Buchgeschichte lebt in neuen Räumen weiter. Junge Menschen entdecken gebrauchte Literatur über soziale Medien. Senioren bekommen neue Bücher in ihr vertrautes Regal. Kinder sitzen im Dunkeln und hören Zaubergeschichten. Und wenn Bücher einmal umziehen müssen, stehen plötzlich 70 Menschen auf der Straße und reichen sie von Hand zu Hand.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Villa Buch zeigt damit, dass ein Secondhandbuchladen nicht rückwärtsgewandt sein muss. Im Gegenteil. Er kann ein moderner Treffpunkt sein, gerade weil er etwas bietet, das sich nicht digitalisieren lässt: persönliche Begegnungen, Gespräche, Zufälle und das Gefühl, irgendwo willkommen zu sein.</p>
<p>Und vielleicht liegt darin die schönste Geschichte dieses ersten Jahres. Katrin Pesic wollte nach ihrem Berufsleben eigentlich nur noch einmal etwas Neues machen, damit es nicht langweilig wird. Entstanden ist ein Ort, der inzwischen auch das Leben vieler anderer Menschen ein kleines Stück bereichert.</p>
<p><strong>KONTAKT:<br>
</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Instagram: @villa.buch</p>
<p style="font-weight: 400;">Webseite:&nbsp;<a href="http://www.villabuch.de/" target="_blank" rel="noopener">www.villabuch.de</a></p>
<p>Telefon:<a href="https://www.google.com/search?q=Villa+buch&amp;rlz=1C5GCEM_enDE1200DE1200&amp;oq=Villa+buch&amp;gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIICAEQRRgnGDsyBwgCEAAYgAQyEAgDEC4YrwEYxwEYgAQYmAUyBwgEEAAYgAQyBggFEEUYPDIGCAYQRRg9MgYIBxBFGDzSAQgzMDgxajBqNKgCALACAQ&amp;sourceid=chrome&amp;source=chrome.ob&amp;ie=UTF-8#" data-dtype="d3ph" data-local-attribute="d3ph" data-ved="2ahUKEwjztoLFp6-WAxVeB9sEHWaeNDIQkAgoAHoECCUQAg" target="_blank" rel="noopener"><span aria-label="05322 9290398 anrufen">05322 9290398</span></a></p>
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		<title>Unterschätzte Waldbrandgefahr? Dampfloks fahren wieder auf den Brocken – vorläufig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:18:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach Wochen mit Dieselloks geht es seit dem 19. August 2026 wieder mit Dampf zum Brocken. Doch die Entwarnung bei der Waldbrandgefahr im Harz ist vorläufig – und schon Ende August steht die nächste Zwangspause an. Wernigerode/Brocken. Das vertraute Schnaufen, Pfeifen und Stampfen ist zurück: Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) setzen auf der Brockenbahn wieder Dampflokomotiven [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd"><strong>Nach Wochen mit Dieselloks geht es seit dem 19. August 2026 wieder mit Dampf zum Brocken. Doch die Entwarnung bei der Waldbrandgefahr im Harz ist vorläufig – und schon Ende August steht die nächste Zwangspause an.</strong></p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Wernigerode/Brocken.</strong> Das vertraute Schnaufen, Pfeifen und Stampfen ist zurück: Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) setzen auf der Brockenbahn wieder Dampflokomotiven ein. Nachdem die Waldbrandgefahr im Harz zuletzt deutlich zurückgegangen war, kehrten die historischen Loks am Mittwoch, 19. August 2026, auf die Strecke zwischen Drei Annen Hohne und dem Brocken zurück. Damit endet vorerst eine fast einmonatige Phase, in der die Züge wegen der hohen Waldbrandgefahr ausschließlich mit Diesellokomotiven unterwegs waren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ganz vorbei ist die Sorge vor Waldbränden allerdings nicht. Schon der Verlauf des Sommers 2026 zeigt, wie schnell sich die Situation verändern kann: Erst Ende Juni musste der Dampfbetrieb wegen Trockenheit vorübergehend eingestellt werden. Anfang Juli konnten die Dampfloks nach einer Entspannung der Lage zurückkehren – bevor die Waldbrandgefahr im weiteren Verlauf des Monats erneut deutlich anstieg. Ab dem 23. Juli galt im Landkreis Harz die Waldbrandgefahrenstufe 4, woraufhin die HSB wieder auf Dieselbetrieb umstellten.</p>
<h3>Brockenbahn fährt wieder mit Dampflok</h3>
<p class="isSelectedEnd">Für Eisenbahnfreunde und Urlauber ist die Rückkehr der Dampfloks eine gute Nachricht. Seit dem 19. August gilt auf der Brockenstrecke wieder weitgehend der reguläre Fahrplan. Vorgesehen sind täglich acht Fahrtenpaare zum Brocken und zurück. Allerdings gab es unmittelbar zum Neustart noch Ausnahmen: Am 19. und 20. August wurden einzelne Verbindungen weiterhin mit einer Diesellokomotive gefahren.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Entscheidung für den Dampfbetrieb ist vor allem eine Reaktion auf die inzwischen gesunkene Waldbrandgefahr. Sie bedeutet aber <strong>keine dauerhafte Entwarnung für den Harz</strong>. Vielmehr handelt es sich um eine betriebliche Entscheidung, die an die aktuelle Gefahrenlage angepasst werden kann.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das ist bei der Brockenbahn besonders wichtig, weil die Strecke durch hochsensibles Waldgebiet führt und der historische Dampfbetrieb eine zusätzliche potenzielle Zündquelle darstellt. Dampflokomotiven arbeiten mit Kohlefeuerung. Aus dem Schornstein können unter bestimmten Bedingungen Funken und heiße Aschepartikel austreten. Bei trockener Vegetation kann dadurch grundsätzlich ein Brandrisiko entstehen.</p>
<h3>Warum fährt die Brockenbahn bei Waldbrandgefahr mit Diesel?</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Umstellung auf Diesellokomotiven ist keine Stilllegung der Brockenbahn, sondern eine Sicherheitsmaßnahme.</p>
<p class="isSelectedEnd">Als im Juli die Waldbrandgefahrenstufe 4 erreicht wurde, entschieden die Harzer Schmalspurbahnen, auf dem Abschnitt zwischen <strong>Drei Annen Hohne und dem Brocken</strong> vorerst auf Dampflokomotiven zu verzichten. Die Strecke blieb für Fahrgäste geöffnet. Lediglich die Traktion änderte sich. Es galt ein angepasster Fahrplan, mit dem der Brocken weiterhin mehrmals täglich erreichbar war.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das ist ein wichtiger Punkt: <strong>Die Waldbrandgefahr bedeutete nicht automatisch, dass die Brockenbahn überhaupt nicht mehr fuhr.</strong> Der touristische Verkehr wurde möglichst aufrechterhalten. Statt der kohlebefeuerten Dampfloks kamen Diesellokomotiven zum Einsatz.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auf der Harzquerbahn und der Selketalbahn konnten die Dampflokomotiven währenddessen weiterhin eingesetzt werden. Die besondere Vorsicht gilt vor allem für die Brockenstrecke, die durch den Nationalpark Harz führt und deren Umgebung in der Vergangenheit mehrfach von Waldbränden betroffen war.</p>
<h3>Waldbrandgefahr im Harz: Warum die Lage so schnell wechseln kann</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Waldbrandgefahr ist keine feste Größe. Sie hängt unter anderem von Temperaturen, Niederschlag, Bodenfeuchte, Luftfeuchtigkeit, Wind und dem Zustand der Vegetation ab. Gerade in einem Mittelgebirge wie dem Harz können sich die Bedingungen innerhalb weniger Tage verändern.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das zeigt der Sommer 2026 besonders deutlich.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ende Juni war die Situation bereits so angespannt, dass die HSB vorsorglich Diesellokomotiven auf der Brockenstrecke einsetzten. Nach Regenfällen sank die Waldbrandgefahrenstufe wieder, sodass die Dampfloks Anfang Juli zurückkehren konnten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Doch diese Entspannung hielt nicht dauerhaft an. Ab dem 23. Juli wurde im Landkreis Harz erneut Waldbrandgefahrenstufe 4 erreicht. Die HSB reagierten unmittelbar und stellten den Betrieb zwischen Drei Annen Hohne und dem Brocken erneut auf Diesel um.</p>
<p class="isSelectedEnd">Erst im August entspannte sich die Lage wieder. Nach Angaben des Landeszentrums Wald lag die Gefahr Mitte August im Landkreis Harz zunächst nur noch im mittleren Bereich. Auf dieser Grundlage konnte die HSB den Dampfbetrieb ab dem 19. August wieder aufnehmen.</p>
<h3>Von Entwarnung sollte deshalb nur eingeschränkt gesprochen werden</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Überschrift „Waldbrandgefahr gebannt?“ trifft die Situation besser als eine vollständige Entwarnung.</p>
<p class="isSelectedEnd">Denn die Rückkehr der Dampfloks bedeutet nicht, dass im Harz kein Waldbrandrisiko mehr besteht. Sie zeigt vielmehr, dass die Gefahrenlage derzeit niedrig genug ist, um den Dampfbetrieb wieder verantworten zu können.</p>
<p class="isSelectedEnd">Sollten die Waldbrandgefahrenstufen erneut steigen, kann sich das Bild wieder ändern. Der Sommer 2026 hat bereits gezeigt, dass innerhalb weniger Wochen mehrfach zwischen Dampf- und Dieselbetrieb gewechselt werden kann.</p>
<h3>Die Brockenbahn und die Erfahrungen mit Waldbränden</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die besondere Vorsicht der HSB kommt nicht von ungefähr. Der Brocken und seine Umgebung haben in den vergangenen Jahren wiederholt schwere Waldbrände erlebt. Besonders die großen Brände rund um den Brocken im Jahr 2022 haben den Zusammenhang zwischen extremer Trockenheit, Vegetationszustand und der Erreichbarkeit des Gipfels durch Einsatzkräfte eindrücklich vor Augen geführt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nach diesen Erfahrungen wurde der Umgang mit Dampflokomotiven bei hoher Waldbrandgefahr angepasst. Bei der Waldbrandwarnstufe 4 wird individuell entschieden, ob Dampflokomotiven eingesetzt werden können. Bei der höchsten Stufe 5 ist der Dampfbetrieb auf der Brockenstrecke grundsätzlich nicht vorgesehen; dann kommen Diesellokomotiven zum Einsatz.</p>
<p class="isSelectedEnd">Dabei ist eine wichtige Differenzierung notwendig: Dass die HSB den Dampfbetrieb wegen Waldbrandgefahr einstellt, bedeutet nicht, dass eine Dampflok als konkrete Brandursache nachgewiesen wurde. Bereits bei früheren Umstellungen erklärte die HSB, dass auf der Strecke bislang kein Waldbrand als eindeutig durch eine Dampflokomotive ausgelöst nachgewiesen worden sei. Die Maßnahme ist daher vor allem eine <strong>Vorsichtsmaßnahme zur Risikominimierung</strong>.</p>
<h3>Ein historisches Erlebnis mit einem modernen Sicherheitsproblem</h3>
<p class="isSelectedEnd">Genau hier liegt das Spannungsfeld der Brockenbahn: Der historische Dampfbetrieb ist einer der wichtigsten Gründe für die enorme touristische Bedeutung der Strecke. Gleichzeitig ist eine kohlebefeuerte Dampflok technisch nicht mit einer modernen Diesellokomotive vergleichbar, wenn es um potenzielle Zündquellen geht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Brockenbahn verbindet Wernigerode beziehungsweise Drei Annen Hohne mit dem 1.141 Meter hohen Brocken. Die Strecke führt über Schierke weiter bergauf durch den Harz. Der touristische Reiz entsteht dabei nicht zuletzt durch die historischen Dampflokomotiven und die spektakuläre Fahrt durch die Berglandschaft.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade deshalb ist die Entscheidung der HSB nachvollziehbar: Bei hoher Waldbrandgefahr soll das touristische Angebot möglichst erhalten bleiben, ohne eine zusätzliche vermeidbare Gefahrenquelle in den Wald zu bringen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der Dieselbetrieb ist dabei der Kompromiss. Die Besucher kommen weiterhin auf den Brocken, müssen aber zeitweise auf das typische Dampflok-Erlebnis verzichten.</p>
<h3>Für Besucher wichtig: Die nächste Pause steht bereits bevor</h3>
<p class="isSelectedEnd">Wer jetzt kurzfristig eine Fahrt mit der Dampflok zum Brocken plant, sollte allerdings nicht nur auf die Waldbrandlage achten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Denn <strong>ab dem 31. August bis einschließlich 18. September 2026 wird die Brockenstrecke zwischen Schierke und dem Brocken wegen umfangreicher Gleisbauarbeiten gesperrt.</strong> Die Züge fahren in diesem Zeitraum nur bis Schierke. Einen Schienenersatzverkehr zwischen Schierke und dem Brocken bietet die HSB nicht an.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die HSB will auf dem Abschnitt Schierke–Brocken Schienen und Schwellen vollständig austauschen. Die Arbeiten sollen bei günstiger Witterung durchgeführt werden. Nach Abschluss soll die Strecke wieder einen besseren Fahrkomfort bieten.</p>
<p class="isSelectedEnd">Damit ergibt sich für Dampflok-Fans im August ein relativ kleines Zeitfenster: <strong>Die Dampfloks sind seit dem 19. August wieder unterwegs, doch ab dem 31. August endet die Fahrt zum Gipfel für mehrere Wochen bereits in Schierke.</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Die Rückkehr der Dampfloks ist somit tatsächlich nur „vorerst“ möglich – allerdings nicht allein wegen der Waldbrandgefahr.</p>
<h3>Was passiert bei einer erneuten Verschärfung der Waldbrandlage?</h3>
<p class="isSelectedEnd">Sollte die Waldbrandgefahr im Harz wieder deutlich steigen, ist eine erneute Umstellung auf Diesellokomotiven wahrscheinlich. Das Verfahren hat sich in diesem Sommer bereits mehrfach bewährt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Das Grundprinzip ist einfach:</p>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Niedrige beziehungsweise ausreichend entspannte Waldbrandgefahr:</strong> Dampflokomotiven können auf der Brockenstrecke eingesetzt werden.</li>
<li><strong>Hohe Waldbrandgefahr:</strong> Die HSB kann vorsorglich auf Diesellokomotiven umstellen.</li>
<li><strong>Sehr hohe beziehungsweise höchste Gefahrenlage:</strong> Der Dampfbetrieb wird aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt.</li>
</ul>
<p class="isSelectedEnd">Die Entscheidung richtet sich dabei nach der jeweils aktuellen Gefahrenlage und kann deshalb kurzfristig geändert werden. Für Reisende bedeutet das: Wer speziell wegen der Dampflok zum Brocken fährt, sollte den aktuellen Fahrplan und die Betriebshinweise der HSB prüfen.</p>
<h3>Brockenbahn bleibt trotz Waldbrandrisiko ein wichtiger Besuchermagnet</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Bedeutung der Brockenbahn reicht weit über den Eisenbahnverkehr hinaus. Für den Tourismus im Harz ist die historische Schmalspurbahn ein Markenzeichen. Die Fahrt auf den Brocken gehört zu den bekanntesten touristischen Bahnreisen Deutschlands.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die HSB betreibt ein rund 140 Kilometer langes meterspuriges Netz mit Brockenbahn, Harzquerbahn und Selketalbahn. Die Brockenbahn ist dabei die bekannteste Strecke.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade deshalb hat die Frage, ob Dampflokomotiven fahren dürfen, auch eine wirtschaftliche und touristische Dimension. Für viele Besucher ist die Fahrt mit der Dampflok nicht bloß ein Transportmittel, sondern das eigentliche Erlebnis.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der zeitweise Dieselbetrieb zeigt allerdings, dass Sicherheit Vorrang hat. Die Alternative ist nicht „Dampflok oder keine Brockenbahn“, sondern häufig „Dampflok oder Diesel“. Dadurch kann der Zugang zum Brocken auch bei erhöhter Waldbrandgefahr zumindest eingeschränkt aufrechterhalten werden.</p>
<h3>Die Situation: Dampfloks sind zurück – aber keine dauerhafte Entwarnung</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Dampfloks der Brockenbahn sind zurück. Seit dem <strong>19. August 2026</strong> fahren die historischen Maschinen wieder auf der Strecke zwischen Drei Annen Hohne und dem Brocken. Grund ist die gesunkene Waldbrandgefahr im Harz. Nach Wochen mit Diesellokomotiven kehrt damit ein Stück Eisenbahnromantik zurück.</p>
<p class="isSelectedEnd">Von einer endgültigen Entwarnung sollte jedoch nicht gesprochen werden. Der Sommer 2026 hat gezeigt, wie schnell die Waldbrandgefahr im Harz schwanken kann. Bereits Ende Juni und erneut ab Ende Juli musste die HSB den Dampfbetrieb aus Sicherheitsgründen aussetzen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Und selbst wenn das Wetter mitspielt, steht der Brockenbahn unmittelbar die nächste Einschränkung bevor: <strong>Vom 31. August bis zum 18. September 2026 bleibt die Strecke zwischen Schierke und dem Brocken wegen Gleisbauarbeiten gesperrt.</strong></p>
<p>Für Dampflok-Fans lautet die aktuelle Nachricht deshalb: <strong>Die Dampfloks schnaufen wieder auf den Brocken – aber das Zeitfenster ist begrenzt.</strong> Die Waldbrandgefahr bleibt ein entscheidender Faktor für den Betrieb, und bei einer erneuten Verschärfung kann die HSB jederzeit wieder auf Dieselbetrieb wechseln.</p>
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		<title>Panzergranate auf Feld im Kreis Nordhausen gefunden – Transportfahrzeug bleibt stecken: Weltkriegsmunition bleibt Gefahr im Harz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:08:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Nordhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Munitionsfund auf einem Feld im Landkreis Nordhausen hat am Mittwoch, 19. August 2026, einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ausgelöst. Passanten hatten einen verdächtigen metallischen Gegenstand entdeckt. Nach ersten Einschätzungen der Polizei handelte es sich um eine Granate. Rund um den Fundort wurde ein Sperrkreis von 300 Metern eingerichtet. Der aktuelle Fund zeigt einmal mehr, dass [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Ein Munitionsfund auf einem Feld im Landkreis Nordhausen hat am Mittwoch, 19. August 2026, einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ausgelöst. Passanten hatten einen verdächtigen metallischen Gegenstand entdeckt. Nach ersten Einschätzungen der Polizei handelte es sich um eine Granate. Rund um den Fundort wurde ein Sperrkreis von 300 Metern eingerichtet.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der aktuelle Fund zeigt einmal mehr, dass die Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs in Nordthüringen keineswegs nur ein historisches Thema sind. Noch Jahrzehnte nach Kriegsende können auf Feldern, in Wäldern, Flussbetten und bei Bauarbeiten gefährliche Kampfmittel zum Vorschein kommen.</p>
<h3>Panzergranate auf Feld entdeckt</h3>
<p class="isSelectedEnd">Der verdächtige Gegenstand wurde auf einem Feld im Landkreis Nordhausen entdeckt und von Passanten gemeldet. Die Polizei zog daraufhin einen Delaborierungsdienst hinzu. Dabei handelt es sich um Spezialkräfte, die für die sichere Bergung, Entschärfung und Beseitigung von Munition zuständig sind.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Einsatzkräfte richteten einen <strong>Sperrkreis von 300 Metern</strong> um den Fundort ein. Nach Angaben der Polizei gab es keine Auswirkungen auf den Straßen- oder Bahnverkehr.</p>
<p class="isSelectedEnd">Mehrere Medien berichteten übereinstimmend über den Munitionsfund. Die Landespolizeiinspektion Nordhausen führt den Einsatz vom 19. August 2026 unter dem Stichwort <strong>„Fundmunition auf Feld gefunden – Einsatz für den Delaborierungsdienst“</strong>.</p>
<h3>Transportfahrzeug bleibt im Gelände stecken</h3>
<p class="isSelectedEnd">Bei der Bergung von Kampfmitteln können nicht nur die Munition selbst, sondern auch die schwierigen Bedingungen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zum Problem werden. Gerade auf aufgeweichten oder unbefestigten Feldwegen ist die Zufahrt mit schwerem Spezialgerät nicht immer problemlos möglich.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Hinweis zur Einordnung:</strong> Für die Meldung, dass das Transportfahrzeug bei diesem konkreten Einsatz stecken geblieben sei, liegt derzeit keine belastbare Bestätigung der Polizei oder des Landkreises in den öffentlich zugänglichen Quellen vor. Der bestätigte Sachstand betrifft den Fund einer mutmaßlichen Granate, den eingerichteten 300-Meter-Sperrkreis und den Einsatz des Delaborierungsdienstes.</p>
<h3>Nordhausen hat Erfahrung mit Weltkriegsblindgängern</h3>
<p class="isSelectedEnd">Der aktuelle Fund kommt in einer Region, die besonders stark von den Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs geprägt ist. Die Stadt Nordhausen weist selbst darauf hin, dass <strong>Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg auch Jahrzehnte nach Kriegsende eine erhebliche Gefahr darstellen</strong>. Viele Kampfmittel liegen weiterhin unentdeckt im Boden und werden erst bei Bauarbeiten, Sondierungen oder zufälligen Funden entdeckt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nordhausen war während des Zweiten Weltkriegs Ziel schwerer alliierter Luftangriffe. Dadurch gelangten große Mengen an Bomben und anderer Munition in den Boden der Region. Historische Aufstellungen dokumentieren zahlreiche spätere Funde und Entschärfungen im Stadtgebiet. Dazu gehörten unter anderem eine 500-Pfund-Bombe im Jahr 2008, eine Fünf-Zentner-Bombe im Jahr 2010 sowie eine rund eine Tonne schwere Bombe, die 2016 kontrolliert gesprengt werden musste.</p>
<p class="isSelectedEnd">Besonders eindrucksvoll war der Bombenfund im November 2019: Nach dem Fund einer Fünf-Zentner-Sprengbombe mussten damals rund <strong>15.000 Menschen</strong> im Nordhäuser Stadtzentrum ihre Wohnungen verlassen. Es war eine der größten Evakuierungsmaßnahmen der Stadt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.</p>
<h3>Auch im Harz taucht Weltkriegsmunition wieder auf</h3>
<p class="isSelectedEnd">Die Gefahr beschränkt sich nicht auf dicht bebaute Stadtgebiete. Auch im Harz und im Harzvorland können Jahrzehnte alte Kampfmittel durch natürliche Veränderungen des Bodens oder durch menschliche Eingriffe wieder an die Oberfläche gelangen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ein aktuelles Beispiel aus Nordhausen zeigt, wie stark dabei auch das Wetter eine Rolle spielen kann. Erst wenige Tage vor dem Fund auf dem Feld war im Flussbett der <strong>Zorge</strong> eine Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wegen des trockenen Wetters und des dadurch abgesenkten Wasserstandes war der Sprengkörper freigelegt worden. Polizei, Feuerwehr und Kampfmittelräumdienst sicherten den Bereich und bargen die Granate.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Polizei betonte dabei ausdrücklich, dass immer wieder Kampfmittel aus den Weltkriegen und auch aus späteren Zeiten gefunden werden. Bei verdächtigen Gegenständen sollen Bürger die Behörden informieren und die Munition <strong>keinesfalls bewegen</strong>.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gerade im Harz können solche Funde unter besonderen Bedingungen auftreten: In Fluss- und Bachbetten verändern Hochwasser, Trockenperioden und Erosion die Oberfläche. In Wäldern können Wurzeln, Stürme und Erdbewegungen alte Gegenstände freilegen. Auf Feldern kommen zusätzlich Pflugarbeiten und andere landwirtschaftliche Tätigkeiten hinzu.</p>
<h3>Warum alte Munition noch immer gefährlich ist</h3>
<p class="isSelectedEnd">Das Alter eines Sprengkörpers bedeutet nicht automatisch, dass er ungefährlich geworden ist. Bei Blindgängern können Zünder und Sprengstoff auch nach Jahrzehnten noch eine erhebliche Gefahr darstellen. Die Stadt Nordhausen warnt deshalb ausdrücklich davor, vermeintlich alte Bomben oder andere Kampfmittel selbst anzufassen oder zu bewegen.</p>
<p class="isSelectedEnd">Auch bundesweit werden weiterhin regelmäßig Weltkriegsbomben und andere Kampfmittel gefunden. Erst im August 2026 mussten beispielsweise bei Neu-Ulm fünf US-Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Die Bomben waren bei gezielten Sondierungsarbeiten entdeckt worden; für die Entschärfung wurden unter anderem eine Bundesstraße und eine Bahnstrecke zeitweise gesperrt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Die Zahlen zeigen, dass es sich keineswegs um Einzelfälle handelt. In Bayern beseitigte der Kampfmittelräumdienst allein im Jahr 2025 mehr als <strong>100 Tonnen Kriegsmunition</strong>.</p>
<h2>Was tun bei einem Munitionsfund?</h2>
<p class="isSelectedEnd">Wer auf einem Feld, im Wald, an einem Gewässer oder bei Bauarbeiten einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte einige grundlegende Regeln beachten:</p>
<ul data-spread="false">
<li><strong>Nicht anfassen.</strong></li>
<li><strong>Nicht bewegen oder transportieren.</strong></li>
<li>Abstand halten und andere Personen fernhalten.</li>
<li>Die Fundstelle möglichst nicht weiter betreten.</li>
<li>Polizei oder zuständige Behörden informieren.</li>
<li>Den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen.</li>
</ul>
<p class="isSelectedEnd">Gerade bei stark verrosteten Gegenständen ist für Laien nicht zuverlässig erkennbar, ob es sich tatsächlich um harmlose Altmetallteile oder um gefährliche Munition handelt.</p>
<h3>Munitionsfunde bleiben im Harz ein Thema</h3>
<p class="isSelectedEnd">Der Fund im Landkreis Nordhausen ist damit mehr als eine kurze Blaulichtmeldung. Er erinnert daran, dass der Zweite Weltkrieg auch mehr als 80 Jahre nach seinem Ende Spuren im Boden hinterlassen hat.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ob auf einem Feld, in einem Waldstück oder – wie zuletzt an der Zorge – in einem durch Niedrigwasser freigelegten Flussbett: <strong>Weltkriegsmunition kann auch heute noch unvermittelt auftauchen.</strong></p>
<p>Für den Landkreis Nordhausen und die Harzregion bedeutet das, dass Kampfmittelräumung und Vorsorge weiterhin notwendig bleiben. Besonders bei Bauarbeiten und größeren Erdbewegungen sind entsprechende Untersuchungen wichtig. Der aktuelle Fund zeigt zugleich, wie entscheidend es ist, verdächtige Gegenstände nicht selbst zu untersuchen oder zu bergen, sondern Fachleute einzuschalten.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Philipp Amthor lädt zum politischen Austausch in Wernigerode</title>
		<link>https://harz.news/philipp-amthor-laedt-zum-politischen-austausch-in-wernigerode/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wernigerode]]></category>
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					<description><![CDATA[Bundestagsabgeordneter Philipp Amthor und Bianca Heine laden am Freitag, 21. August 2026, zu einem persönlichen Austausch nach Wernigerode ein. Die Veranstaltung findet von 15 bis 17 Uhr im Café Wiecker am Markt statt. Unter dem Motto „Wir bringen das Eis, ihr die Themen!“ soll es in lockerer Atmosphäre um Fragen, Anregungen und Themen gehen, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Bundestagsabgeordneter Philipp Amthor und Bianca Heine laden am Freitag, 21. August 2026, zu einem persönlichen Austausch nach Wernigerode ein. Die Veranstaltung findet von 15 bis 17 Uhr im Café Wiecker am Markt statt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Unter dem Motto „Wir bringen das Eis, ihr die Themen!“ soll es in lockerer Atmosphäre um Fragen, Anregungen und Themen gehen, die die Menschen vor Ort beschäftigen. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei jeweils eine Kugel Eis.</p>
<p class="isSelectedEnd">Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bianca Heine tritt bei der Landtagswahl 2026 als Direktkandidatin im Wahlkreis 16 an. Dieser umfasst Wernigerode, die Stadt Oberharz am Brocken und Harzgerode.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Drei Leichtverletzte nach Unfall auf der B 185 bei Ermsleben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Harz]]></category>
		<category><![CDATA[Ermsleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 185 bei Ermsleben sind am Montag, 17. August 2026, drei Menschen leicht verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 17 Uhr. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 22-jähriger Mann aus Aschersleben mit einem Ford auf der B 185 aus Richtung Aschersleben in Richtung Ermsleben. Vor ihm befand sich ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 185 bei Ermsleben sind am Montag, 17. August 2026, drei Menschen leicht verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 17 Uhr.</p>
<p class="isSelectedEnd">Nach Angaben der Polizei fuhr ein 22-jähriger Mann aus Aschersleben mit einem Ford auf der B 185 aus Richtung Aschersleben in Richtung Ermsleben. Vor ihm befand sich ein 38-jähriger Ascherslebener mit einem Transporter von Daimler-Benz.</p>
<p class="isSelectedEnd">Der 38-Jährige wollte nach links in einen Feldweg abbiegen und setzte den Blinker. Der 22-Jährige deutete dies nach bisherigen Erkenntnissen falsch und ging davon aus, dass der Transporter ein anderes Fahrzeug überholen wolle. Daraufhin setzte er selbst zum Überholen an und prallte frontal in die linke Fahrzeugseite des Transporters.</p>
<p class="isSelectedEnd">Durch die Wucht des Zusammenstoßes überschlug sich der Transporter. Beide Fahrer sowie ein 41-jähriger Beifahrer im Transporter wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die B 185 war zeitweise voll gesperrt.</p>
<p class="isSelectedEnd">Gegen den 22-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.</p>
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