Der 1. FC Magdeburg unterstützt das Luchsprojekt des Nationalparks Harz mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. Fanbeauftragter Felix Nebel überreichte den Betrag stellvertretend an Ole Anders, Luchsexperte der Nationalparkverwaltung. Die Mittel fließen an die Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. und sollen insbesondere für Fotofallen im Luchsmonitoring eingesetzt werden.
Die Luchspopulation im Harz hat sich seit Beginn des Wiederansiedlungsprojekts im Jahr 2000 deutlich vergrößert. Mittlerweile leben rund 90 Tiere im Nationalpark, insgesamt über 160 in der Harzregion. Die Beobachtung der scheuen Wildtiere erfordert zunehmend technische Unterstützung, da sie sich auf eine Fläche von rund 10.000 Quadratkilometern ausgebreitet haben.
Jungtiere und Erhaltungszucht
Ein weiterer Aspekt des Projekts ist die Betreuung verwaister Jungluchse. Diese tauchen gelegentlich in Ortschaften auf und werden, sofern sie überlebensfähig sind, in einer spezialisierten Station in Sachsenhagen bei Hannover gepflegt und später wieder ausgewildert. Die Kosten für medizinische Versorgung und Betreuung sind hoch.
Zudem plant der Nationalpark Harz, sich künftig mit einem Zuchtpaar an einem europäischen Erhaltungszuchtprogramm zu beteiligen. Der Nachwuchs soll später in Artenschutzprojekte eingebunden oder innerhalb des Programms weiterverpaart werden. Hintergrund ist die Notwendigkeit, isolierte Luchspopulationen in Europa zu vernetzen und zu stärken.
Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter www.luchsprojekt-harz.de.
Foto: Martin Baumgartner




























