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Es war Brand­stif­tung! Ver­eins­heim des Ten­nis­clubs Gie­bol­de­hau­sen bei Feu­er voll­stän­dig zer­stört

Gie­bol­de­hau­sen (red). Der Ten­nis­club Gie­bol­de­hau­sen braucht jetzt star­ke Ner­ven. Er steht nach einem Feu­er ohne Club­haus da. Von dem Gebäu­de ist nur noch eine Brand­rui­ne geblie­ben. Mitt­ler­wei­le steht fest, war­um das Ver­eins­heim Ende Juli den Flam­men zum Opfer fiel. Die Poli­zei hat eine ver­däch­ti­ge Per­son inzwi­schen fest­ge­nom­men.

Am Mor­gen des 28. Juli 2024 waren Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr zum Haus des Ten­nis­clubs Gie­bol­de­hau­sen geru­fen wor­den. Beim Not­ruf war von star­ker Rauch­ent­wick­lung die Rede gewe­sen. Als die Feu­er­wehr am Ein­satz­ort ein­traf, stand das Club­haus bereits in hel­len Flam­men. Es brann­te voll­kom­men nie­der.

Die Poli­zei kam indes mit ihren Ermitt­lun­gen gut vor­an. Inzwi­schen steht auch die Brand­ur­sa­che fest: Das Feu­er wur­de absicht­lich gelegt. Wie die Poli­zei wei­ter mit­teilt, konn­te ein Per­son fest­ge­nom­men wer­den. Sie hat zwar den Ein­bruch in das Club­haus, nicht aber die Brand­stif­tung gestan­den. Die Ermitt­lun­gen der Staats­an­walt­schaft lau­fen wei­ter auf Hoch­tou­ren, wäh­rend sich die Ver­eins­mit­glie­der des TC Gie­bol­de­hau­sen bal­di­ge Auf­klä­rung erhof­fen.

Ver­ein steht vor schwe­ren Zei­ten — Club­haus ist Total­scha­den

Durch das Feu­er und die Lösch­ar­bei­ten ist vom Club­haus prak­tisch nichts mehr übrig­ge­blie­ben. Sowohl die Ein­rich­tung als auch die Küche sowie Trai­nings­ma­te­ri­al und tech­ni­sche Ein­rich­tung wur­den kom­plett zer­stört. Nun steht der Abriss der Brand­rui­ne bevor. Die Club­mit­glie­der ste­hen vor einer trau­ri­gen Gewiss­heit: Bei dem Brand ist Total­scha­den an ihrem Ver­eins­heim ent­stan­den. Das bestä­tig­te ein ent­spre­chen­des Brand­gut­ach­ten. Nun hofft man im Ver­ein, dass wenigs­tens noch der Kel­ler als Grund­la­ge für einen Wie­der­auf­bau genutzt wer­den kann.

Beson­ders tut den Mit­glie­dern der Ver­lust ideel­ler Wer­te weh: Auch Poka­le, Erin­ne­rungs­fo­tos und Urkun­den sind vom Feu­er nicht ver­schont geblie­ben. Der TC Gie­bol­de­hau­sen war zudem nicht ein­fach nur ein Ten­nis­club. Er war Begeg­nungs­ort für den gan­zen Fle­cken. Auch das tra­di­tio­nel­le Oster­feu­er und der jähr­lich statt­fin­den­de Fami­li­en­floh­markt wur­den hier ver­an­stal­tet.

TC kann auf gro­ße Soli­da­ri­tät in der Bevöl­ke­rung bau­en

Der Ver­ein wird unter­des­sen nicht mit die­ser schreck­li­chen Brand­ka­ta­stro­phe allein gelas­sen. Von allen Sei­ten kommt Unter­stüt­zung und Soli­da­ri­tät. Das ist genau das, was der Ver­ein für die bevor­ste­hen­de Zeit braucht. Der Vor­stand plant der­weil den Wie­der­auf­bau des Club­hau­ses. Dabei hofft man auch auf Unter­stüt­zung von Mit­glie­dern, Pri­vat­leu­ten, regio­na­len Unter­neh­men und ande­rer Ver­ei­ne um die­se Her­aus­for­de­rung zu stem­men. Dafür hat der Ver­ein eine Spen­den­ak­ti­on ins Leben geru­fen.

Wer den TC Gie­bol­de­hau­sen in die­ser schwe­ren Zeit unter­stüt­zen möch­te, kann das unter fol­gen­der Bank­ver­bin­dung tun: IBAN: DE37 5226 0385 0000 0999 96. Kon­to­in­ha­ber ist der Ten­nis­club Gie­bol­de­hau­sen e.V. Bei bedarf kann eine Spen­den­quit­tung aus­ge­stellt wer­den. In die­sem Fall wer­den die Spen­der gebe­ten, in der Über­wei­sung als Ver­wen­dungs­zweck Namen, Adres­se und das Wort „Spen­de“ ein­zu­tra­gen. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Home­page des Ver­eins www.tennisclub-gieboldehausen.de

 

 

 

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