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Erfolg­rei­che Sanie­rung des Jahn­sta­di­ons — Ein­wei­hung des neu­en B‑Platzes

Oster­ode (red). Nach­dem im Mai die­sen Jah­res der ehe­ma­li­ge Kunst­ra­sen­platz (C‑Platz) erfolg­reich saniert wur­de und im August der A‑Platz mit sei­nen leicht­ath­le­ti­schen Anla­gen ein­ge­weiht wer­den konn­te, fand am Diens­tag, den 15. Okto­ber 2024 die offi­zi­el­le Über­ga­be des drit­ten, umfas­send sanier­ten und moder­ni­sier­ten B‑Platzes im Jahn­sta­di­on statt. Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Stadt Oster­ode am Harz über­ga­ben den Platz offi­zi­ell an einen der loka­len Sport­ver­ei­ne, den VfR Dost­luk Oster­ode, und freu­ten sich über die Fer­tig­stel­lung eines Pro­jekts, das den sport­li­chen Betrieb in der Regi­on erheb­lich auf­wer­ten wird.

Der Bau­be­ginn des B‑Platzes star­te­te Mit­te Mai 2024 — nun steht Sport­le­rin­nen und Sport­lern eine wei­te­re moder­ne Anla­ge zur Ver­fü­gung. Im Zuge der Umge­stal­tung wur­de der bis­he­ri­ge Natur­ra­sen­platz in einen pfle­ge­leich­ten und wit­te­rungs­un­ab­hän­gi­gen Kunst­ra­sen­platz umge­wan­delt. Die Spiel­flä­che umfasst rund 6.500 m², wäh­rend das gesam­te bear­bei­te­te Are­al, ein­schließ­lich angren­zen­der Grün­an­la­gen und Pflas­ter­flä­chen, etwa 8.250 m² beträgt. Der Ein­bau einer neu­en 4‑Mast-Flut­licht­an­la­ge ermög­licht es, den Platz erst­mals auch in den Abend­stun­den und bei schlech­ten Licht­ver­hält­nis­sen opti­mal zu nut­zen.

Die Bau­maß­nah­men umfass­ten neben dem Abtrag der alten Gras­nar­be und dem Aus­bau der Rasen­trag­schicht auch die Ver­le­gung eines moder­nen Drai­na­ge­sys­tems, das die Ent­wäs­se­rung des Plat­zes sicher­stellt. Zudem wur­den eine mine­ra­li­sche Trag­schicht, eine Nivel­lier­schicht und eine elas­ti­sche Trag­schicht ein­ge­fügt. Auch neue Elek­tro­lei­tun­gen in den Außen­an­la­gen und Geh­we­gen wur­den ver­legt, wäh­rend die Ober­flä­chen voll­stän­dig wie­der­her­ge­stellt wur­den. Zur Ein­fas­sung des Kunst­stoff­ra­sens fand der Ein­bau von Bor­den statt, und die Rand­be­rei­che erhiel­ten durch Pflas­ter­ar­bei­ten sau­be­re und siche­re Zonen. Auch die Spiel­aus­rüs­tung, wie Boden­hül­sen, Tore, Bar­rie­ren und Spie­ler­ka­bi­nen, wur­de neu instal­liert.

Durch den Ein­bau eines hoch­wer­ti­gen Kunst­ra­sen­be­lags mit ent­spre­chen­der Linie­rung und Sand­ver­fül­lung sowie einer elas­ti­schen Trag­schicht bie­tet der Platz jetzt opti­ma­le Bedin­gun­gen für ein brei­tes Spek­trum an Sport­ar­ten. Die­se Moder­ni­sie­rung ermög­licht eine deut­lich fle­xi­ble­re Nut­zung der Anla­ge – unab­hän­gig von Wet­ter­be­din­gun­gen oder Tages­zeit. Die Kos­ten für den neu­en B‑Platz belau­fen sich auf ca. 770.000 Euro.

Das Jahn­sta­di­on, das in den 1930er Jah­ren errich­tet und in den 1980er Jah­ren auf sei­ne heu­ti­ge Grö­ße erwei­tert wur­de, ist ein zen­tra­ler Ort für den Sport in Oster­ode am Harz. Mit sei­nen drei Sport­plät­zen und leicht­ath­le­ti­schen Anla­gen ist es seit Jahr­zehn­ten ein unver­zicht­ba­rer Bestand­teil der sport­li­chen Infra­struk­tur. Die Moder­ni­sie­rung des B‑Platzes stellt einen wich­ti­gen Schritt dar, um den stei­gen­den Anfor­de­run­gen gerecht zu wer­den und eine nach­hal­ti­ge Nut­zung sicher­zu­stel­len. Dank des neu­en Kunst­ra­sen­plat­zes und der ver­bes­ser­ten Beleuch­tung kann der Sport­be­trieb hier nun ganz­jäh­rig, wet­ter­un­ab­hän­gig und zu fle­xi­ble­ren Zei­ten statt­fin­den. Dies ist nicht nur ein Gewinn für die Ver­ei­ne im gesam­ten Stadt­ge­biet, son­dern auch für den Brei­ten­sport und die gesam­te Regi­on.

Bür­ger­meis­ter Jens Augat zeigt sich begeis­tert: “Es ist groß­ar­tig, dass wir weit vor der geplan­ten Fer­tig­stel­lung in 2025 schon heu­te die gesam­te Bau­maß­nah­me abschlie­ßen konn­ten.. Die umfas­sen­de Sanie­rung und Moder­ni­sie­rung des Jahn­sta­di­ons stellt einen enor­men Gewinn für unse­re Regi­on dar. Unse­re Sport­le­rin­nen und Sport­ler aus dem gesam­ten Stadt­ge­biet haben nun – gera­de auch in der kal­ten Jah­res­zeit – viel mehr Mög­lich­kei­ten, unter erst­klas­si­gen Bedin­gun­gen zu trai­nie­ren und ihre Spie­le aus­zu­tra­gen. Mein herz­li­cher Dank gilt allen, die die­sen Erfolg mög­lich gemacht haben.“

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