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Erd­fall in der Brem­ke­stra­ße: Sanie­rungs­ar­bei­ten in vol­lem Gan­ge

Sanierung des geöffneten Bereichs

Stadt Oster­ode am Harz (red.) In der ver­gan­ge­nen Woche wur­de in der Brem­ke­stra­ße eine Stra­ßen­sen­kung fest­ge­stellt. Ers­te Anzei­chen waren eine kreis­för­mi­ge Sen­ke sowie Auf­wür­fe in den Sei­ten­be­rei­chen der Stra­ße, die auf einen Erd­fall hin­deu­te­ten. Nach dem Öff­nen der betrof­fe­nen Stel­le zeig­te sich des­sen erheb­li­che Aus­deh­nung.

Das Stadt­ge­biet und sei­ne Umge­bung sind von einer Viel­zahl sol­cher Erd­fäl­le geprägt. Es han­delt sich dabei um lokal begrenz­te Sen­kungs­trich­ter in der Land­schaft, die auf unter­ir­di­sche Lösungs­pro­zes­se von Sul­fa­ten (Gips) und Chlo­ri­den (Sal­zen) zurück­zu­füh­ren sind und wodurch eine ent­spre­chen­de Hohl­raum­bil­dung ent­steht. Ins­be­son­de­re in ebe­nem Gelän­de kann dies schwer vor­her­seh­bar sein, vor allem dann, wenn die betrof­fe­ne Flä­che durch Stra­ßen­be­lä­ge wie eine bitu­mi­nö­se Fahr­bahn über­baut ist.

Die Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Brem­ke­stra­ße sind bereits ange­lau­fen. Auf­grund der zahl­rei­chen Ver- und Ent­sor­gungs­lei­tun­gen im Unter­grund müs­sen die­se zunächst gesi­chert und fach­ge­recht abge­stützt wer­den, um ihren Betrieb wei­ter­hin unein­ge­schränkt zu gewähr­leis­ten. Dar­auf­hin erfolgt eine tem­po­rä­re Sanie­rung: Um die abge­senk­te Stel­le wie­der zu sta­bi­li­sie­ren, wird der ent­stan­de­ne Hohl­raum ab einer Tie­fe von mehr als zwei Metern unter dem Stra­ßen­ni­veau mit geeig­ne­ten Mine­ral­ge­mi­schen ver­füllt und ver­dich­tet. Dabei wird die Fahr­bahn­ober­flä­che zunächst nur in was­ser­ge­bun­de­ner Form her­ge­stellt, um mög­li­che wei­te­re Set­zungs­er­schei­nun­gen aus­glei­chen zu kön­nen.

Erst wenn kei­ne wei­te­ren Set­zungs­pro­zes­se auf­tre­ten, soll die Stra­ße durch den Ein­bau von Asphalt wie­der ver­sie­gelt wer­den. Dies kann vor­aus­sicht­lich erst nach meh­re­ren Mona­ten erfol­gen.

Foto: Stadt Oster­ode am Harz

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