Anzeige

Die Glo­cke auf dem Brü­der­haus in Nein­stedt läu­tet wie­der

Die Glo­cke auf dem Brü­der­haus in Nein­stedt ist wie­der regel­mä­ßig zu hören. Mög­lich macht das eine neue elek­tri­sche Läu­te­an­la­ge, die im Zuge der Sanie­rung des his­to­ri­schen Gebäu­des auf dem Lin­den­hof ein­ge­baut wur­de.

Das Brü­der­haus steht kurz vor sei­ner Fer­tig­stel­lung. Der Bau­fort­schritt ist nun auch akus­tisch im Ort wahr­nehm­bar: Die Glo­cke erklingt wie­der und erin­nert an die lan­ge Geschich­te des Gebäu­des.

Die Anfän­ge des heu­ti­gen Brü­der­hau­ses rei­chen bis ins 18. Jahr­hun­dert zurück. Um 1773/74 wur­de der Fach­werk­bau im Zusam­men­hang mit einem Guts­hof errich­tet. Im Jahr 1851 ent­stand dort ein Bet­saal für täg­li­che Andach­ten. Seit­dem krön­te ein Dach­rei­ter mit Glo­cke das Gebäu­de und lud zu Andach­ten und Got­tes­diens­ten ein.

Bereits 2008 hat­te der Dach­rei­ter eine neue Glo­cke erhal­ten. Sie wur­de in Lauch­ham­mer gegos­sen und durch Spen­den finan­ziert. Bis zum Umbau wur­de sie noch per Glo­ckenstrick geläu­tet. Durch die neue Raum­auf­tei­lung war das manu­el­le Läu­ten jedoch nicht mehr mög­lich.

Mit der Mon­ta­ge der elek­tri­schen Läu­te­an­la­ge wur­de die Fir­ma Her­for­der Elek­tro­mo­to­ren-Wer­ke GmbH & Co. KG beauf­tragt, die auf Turm­uh­ren und Glo­cken­tech­nik spe­zia­li­siert ist. Auch die­ser Ein­bau wur­de durch Spen­den ermög­licht, unter ande­rem aus dem Kura­to­ri­um der Evan­ge­li­schen Stif­tung Nein­stedt.

Ron­ny Rös­ler, päd­ago­gisch-dia­ko­ni­scher Vor­stand der Stif­tung, durf­te die Glo­cke als Ers­ter per Fern­be­die­nung zum Läu­ten brin­gen.

Foto : Andre­as Damm / ESN

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige